internationalist

Manchmal füllt sich die Leere mit Schwere.
Das klingt ganz schön blöd und ist nur wegen des Reims passiert. Es gibt keine Leere. Eher eine Ungewissheit, die gibt’s aber immer. Also, wo kommt jetzt dieser Druck auf der Brust her? Ganz normal, manchmal. Dagegen muss doch einmal tief durchatmen helfen. Ich gehe gleich eine Runde laufen.

Den Degenhardt übe ich jetzt seit einer Woche. Die Akkorde, na gut. Mit dem Text ist es schon schwieriger. Zusammen überhaupt nicht leicht. Vor allem muss man es ein bisschen durchpeitschen und dabei nicht zu dick auftragen. Fiese Pausen, weil die Sätze sich über die Musik legen, wie es die Musik verlangt, nicht, wie man es sprechen würde. Bei FJD war das schon zu seiner Art zu sprechen geworden, die schrägen Betonungen und Pausen bei seinen Bemerkungen zwischen den Liedern, als würde er die Sprache in Gedanken über eine fortwährende Harmonie und einen unaufhaltsamen 3/4-Takt legen.

Es ist der 7. Januar 2016, ein Jahr des Affen, sagen die Chinesen. Wird schon was bedeuten.

Dieser Beitrag wurde unter Blog veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.