Frankfog

Neblig heute. Aber so richtig interessant ist das auch nicht. Ich hör jetzt einfach nicht mehr auf zu labern.

Demnächst werde ich das erste mal wählen. Aber gleich mit solch abschreckenden Kandidaten zu tun zu haben. Das hätte es ja auch nicht sein müssen. Und in einer Stadt zu leben, deren Bürgermeister Boris Rhein sein könnte ist irgendwie doof. Boris Rhein ist bestimmt mit mir gemeinsam in Gönnern eingeschult worden. Das denke ich mir aber nur aus. Dann sind seine Eltern und er nach Nanzenbach oder so gezogen und er hat sein Abitur in Dillenburg gemacht. Das Gymnasium in Dillenburg galt immer als besonders streng. Streng heißt immer, der Schwerpunkt liegt auf den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Und wahrscheinlich hat er alles richtig gemacht. Klar, die Karriere geht nach oben, bald schon ist Dillenburg zu klein, die können ja nicht mal Hochdeutsch. Ab nach Frutzfurt!
Gut, alles nur ausgedacht. Stimmt ja überhaupt nicht, der war nicht auf unserer Schule und Dillenburg ist auch nur so eine Erfindung. Aber trotzdem sieht es komisch aus, wie er auf dem Wahlplakat den Kopf des Kindes küsst.

Und so kam es, dass es sich, bei seiner ersten demokratischen Wahl, nicht um die Qual der Wahl handelte sondern eher um die Wahl der Qual. Auch neblig auf eine Weise.

 

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2 Kommentare zu Frankfog

  1. ati sagt:

    Ja, selbstgemacht. Neulich auf dem Parkplatz vor dem Büro. Nur den Rahmen digital hinzugefügt, wofür ich schon gescholten wurde. „Ieeehhh, Instagram!“ Aja…

  2. Anonymous sagt:

    Was für ein wunderbares Foto! Selbstgekocht, die Suppe?

    Herzlich
    MA