Monats-Archive: April 2010

prontosaurus – die schnelle echse

Die CDU, die CDU, die CDU. Die macht alles immer kompliziert für die Architekten.

So etwa um halb elf, gestern Nacht: Mitten über der Stadt eine riesige Sternschnuppe. Sie verglüht nicht ganz, sondern trifft auf ihrem Flug eins der landewilligen Flugzeuge über Neu-Isenburg. Da der Stein aber nur noch etwas größer als ein Staubkorn ist, macht es nur “tock” und der Mann der auf der Innenseite sitzt denkt: “Ey!”

Ich
brenne
auf
die
ersten
Auftritte.

Der getwitterte Link zu der Geschichte eines Mannes, der starb, weil seine Freunde ihm im Vollrausch, nur mal so aus Spaß, einen lebendigen Aal in den After einführten, der sich daraufhin durch die Eingeweide des Mannes fraß. Kommentar des Twitterers, eines offen und offensiv bekennenden Homosexuellen: “A LEGEND IS BORN!”

In einem Blog verlinktes Musikvideo, bei dem eine Gruppe Jugendlicher von einer militärischen- oder sonstigen Einheit durch ein Minenfeld gejagt wird. Einer der  Jugendlichen wird  in Zeitlupe in von einer Miene zerrissen. Eigentlich geht es in dem ganzen Video nur um diesen Moment, um diese vermutlich 1. fotorealistische Darstellung. Was für ein Schund.

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risikointernat

Bei Apple in der Freßgass-nee-Große-Bockenheimer-Straße. Schöner Raum, klare Aufteilung, alle Angestellten haben die gleichen T-Shirts an, ein iPhone oder iPod oder iArbeitsgerät in der Hand und duzen mich. Ich soll mich setzen und warten, man wird mich aufrufen. Mein Name erscheint auf einem Bildschirm, ich will los, aber der Concierge hält mich zurück. “Entweder, du wirst aufgerufen”, sagt er, “oder ich bringe dich persönlich an die Genius Bar.” Er lächelt milde und vielleicht auch ein bisschen mitleidig. Dann ruft jemand meinen Namen. Ich übergebe den Rechner. Das Genie an der “Genius Bar” weiß bereits alles: meine Adresse, meine Telefonnummer, meine Blutgruppe und, dass ich vier mal Viagra bei unterschiedlichen, halbseidenen Internetanbietern bestellt habe. Vier mal bezahlt und nie eine Lieferung erhalten. Außerdem alles aus Versehen. “Jaja…”, sagt er. “Dein Rechner, Atilla, ist in 7 Tagen fertig. Die Reparatur kostet nichts, denn Nvidia hat Apple einen Kackchip zur Verfügung gestellt, bei dem absehbar war, dass er innerhalb von drei Jahren kaputt gehen würde.”, sagt er. “Super!”, sag ich. So ein friedlicher Faschismus. Ich will noch rasch zum Karstadt einen billigen Fön kaufen, im Kaufhof, sind sie mir zu teuer. Aber die Zeil ist zum kotzen voll. Was ist denn das, denke ich. Ah, isländische Flugabwehr, die funktioniert super, jetzt hängen alle in Frankfurt fest. Ist doch spitze. Karstadt und Kaufhof sollten den Fluggesellschaften helfen oder besser noch, “my Zeil” und “iApple” in der Freßgass und nicht schon wieder der arme Staat. Ach was, ich geh lieber doch nicht zu Karstadt und laufe hoch zum Eschenheimer Tor. Aufm Oeder Weg gibt es keinen Fön. Nicht um die Uhrzeit und nicht so schlimm. “Jaja”, denke ich, “wieder was gelernt.” Tataaa! Da ist eine Eisdiele!

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tonfolge

Das Fieber ist endlich überstanden. Die letzte Penicillintablette. Dann hat sich der Körper aller Bakterien gründlich entledigt. Hoffentlich.

Einen Attenuator (oder auch Power Soak) gebaut, der auch noch funktioniert.
Eine A/B-Y-Box gebaut, die auch zu funktionieren scheint. Lötchamp!
“Scorsese über Scorsese” durchgelesen.
“Die Akte Rosenherz” durchgelesen.
Versucht nicht nachzudenken.
Mit Simon an der Seite geschraubt. Im ersten Moment begeistert, jetzt wieder am grübeln. Es ist ein bisschen Starr, mit den Überschriften. Es sollte auf der ersten Seite viel mehr passieren. Sollte es das wirklich? Weiß nicht, nur so ein Gedanke.

“Manmuss sein Ego vor der Tür lassen: man kann es nicht mit in den Proberaum und an den Set nehmen.”
- Martin Scorsese

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