Monats-Archive: Februar 2010
kabelbrand
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wünschte ich mir mit Anonymous, dem Kommentator von “wohin von hier“, in einer Band zu spielen.
Die Tage vergehen weiterhin mit nicht enden wollendem, gleichtönigem Gezappel stetiger Aufregung und Hast. Keiner will, alle müssen. Und die, die treiben, sind getrieben vom Ehrgeiz.
“Wir aber wollen weiterkämpfen, im heiligen Befreiungskriege der Menschheit.”
Ta ta tat taa tat taa
taa ta ta
taa ta ta taaa
taa ta…………………………..bling
IO lib
Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughn, manchmal Mike McCready. Wie kriegt man so einen Gitarrensound hin? Mit den richtigen Fingern. Gut, aber wie noch? Ich will offene, klare, äußerst definierte und doch satte, manchmal leicht angezerrte, jauchzende, flüsternde, nie Fragen aufwerfende und doch alles in Frage stellende Klänge. Und ich glaube, ich weiß auch schon einen Weg wie ich dem näher kommen kann. Das glaube ich aber auch schon seit 10 Jahren.

wohin von hier
Gute Laune: ” Würde gern mal die Fragmente hören.”
Gute Laune: the Revolution will not be televised
Gute Laune:
& 
Und…
lehrgang
Mein Diktiergerät ist mein musikalisches Gedächtnis. Wie aus dem nichts tauchten letzte Woche Aufnahmen von Licks, Riffs und Songfragmenten aus dem letzten Jahr auf. Ich erkenne zwar meine Stimme, kann mich aber an die meisten Stücke nicht mehr erinnern. Damit ich sie nicht jedes mal wieder raushören muss, erkläre ich Akkordfolgen oder hakelige Läufe. Von 39 musikalischen Fragmenten würde ich 14 gern zu Liedern machen, sie sprechen mich auch heute noch an. 13 fliegen gleich raus und 12 könnten eventuell was sein. Das bedeutet am Ende wahrscheinlich: 5 Lieder, 3 Teilen werden als Chorus oder Zwischenteil verwendet und der Rest muss warten, bis ich wieder was mit ihnen Anfangen kann. Leider muss mann so mit Ideen umgehen.
Mittwoch ein Treffen mit Team K.. Endlich, nach zweieinhalb Monaten. Wir spielen Cissy Strut. (Hier von John Mayer mit Freundschaftsbändchen und Steve Jordan am Cocktail Kit.) Und wir beschließen Cover-Versionen zu spielen und zu schauen was rauskommt. Meine Lieder nehme ich mit zur neuen, noch namenlosen Band. Auch an neuen Liedern werde ich mit Simon und Jonas arbeiten. Das stößt auf Verständnis. Was eine große Erleichterung ist. Ich freue mich aber, alle zwei Wochen mit Ben und Tom verrückte, instrumentale Funklieder nachzuspielen.
Und jetzt auf der Stelle wieder Untertage und schluss mit lustig!
fugenstube
Krankheit fast überstanden. Neben den Nasen, die Höhlen und so. Jetzt ist meine linke Gesichtshälfte sozusagen gereizt. Haaransatz, Haut, sogar das Zahnfleisch, alles wie unter Spannung, als wäre es entzündet. In Wirklichkeit ist es aber der Gesichtsnerv Trigenimus. Trigeminus. Trigema. Uff, da fällt mir GEMA ein. Die brauchen noch was von mir!
Simon sagt: “Jeff Buckley ist ganz gut.” Sagt der Jürgen auch. Und ich auch. Aber Spoon, Freunde! Hört es euch an. http://www.youtube.com/watch?v=Yb1V2yprIJE Ist auch ganz gut.
Und dann fiel uns noch Max Weber ein. Der idealtypische Soziologe. Wie sehr der moderne Kapitalismus (oder das Leistungsprinzip?) einer christlich-aufklärerischen Vergangenheit bedarf. Dieser Heilsbringer! In den Händen von ein paar Chinesen sorgt er gleich mal für Angst und Sorgenfalten auf des Analysten Stirn und Hirn. Aber jetzt geht es erstmal weiter, hier im Surrealismus. Nächste Woche dann wieder zweieinhalb Stunden Realität im Führerbunker.
Und heute vor zehn Jahren hatte ich meinen ersten Arbeitstag bei Linotype. Und wie soll/kann man jetzt (mit) diese/r Information umgehen? Einfach, nicht!




