Monats-Archive: Oktober 2009

der weg und das ziel

In Aschaffenburg im Colos Saal bei Steve Gadd und seinen Freunden. Ein schönes Konzert, in äußerst angenehmer Lautstärke ohne den nötigen Druck vermissen zu lassen. Musikalisch nicht unbedingt bahnbrechend, aber sehr lehrreich. Irgendwie habe ich das Gefühl Steve Gadd ist Rennradfahrer.

Später in der Woche meldet sich E. und fragt, ob wir eine Runde am Rad drehen wollen. Wir fahren in die Dunkelheit. Er mutig voran. Eigentlich ist das nichts für Rennräder denke ich , aber es geht einfach weiter und es macht großen Spaß. Ein paar Autofahrer fassen sich natürlich schon an den Kopf. Na, dann passt halt ein bisschen auf.

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moondog

Mehr ist das nicht.

Der Titel ist hier falsch. Das Stück heißt in Wirklichkeit “From One to Nine” und befindet sich auf dem Album “The Viking of Sixth Avenue”.

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so ein theater

Party im Kustverein während der Buchmesse. Im “Tanzraum” ein riesen Gestell mit Scheinwerfern, die eine etwa 100 qm große Tanzfläche beleuchten und beblitzen. Hinter einem riesigen Mischpult sitzt ein Mann an einem Computer und steuert das Licht. Auf der anderen Seite des Raumes sitz die DJane, hinter ihr, auf einer Leinwand, läuft eine Diashow, die kranke Skyscraper-Fotografien wie aus dem Katalog eines Großstadt-Immobilienmaklers zeigt. Es läuft “Nutbush City Limits”. Kaum jemand tanzt. Gleich im Anschluss “Brown Sugar”.

Kammerspiel Inszenierung von “Stadt aus Glas” von Paul Auster. Geht ganz gut, hätte ich nicht gedacht. Sollte ohnehin nicht so viel denken.

Im Hessenfernsehen läuft derzeit eine Serie aus 1972. Ihr Name: “Privatdetektiv Frank Kross”! 25 minütige Episoden, in denen jeweils ein Kriminalfall geklärt wird. Krimis mit allem drum und dran, ohne Gewalt. Eine Mischung aus “Der 7. Sinn” und  wie ich mir “Plan 9 From Outer Space” vorstelle.

Ein Sänger sucht in einer Musikersuchbörse einen Komponisten und Produzenten, der Gefühle wie “euphorisch sein” und “Erlösung” mit Musik ausdrücken kann. Sein Stimmumfang beträgt viereinhalb Oktaven. Seine Stimme ist kraftvoll und offen. Seine letzte Forderung: “Das ganze sollte so professionell sein um die Pop Szene zu revolutionieren.”
Viel Glück!

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klaviatur und herbst

Ein Interview mit Jochen Distelmeyer in der Intro. Wie beschissen-tief kann man eigentlich drinstecken im eigenen Klischee?
Dagegen Ryuichi Sakamoto souverän im Interview mit der Zeit. Alles er über Debussy sagt, ist genau das, was mir auch so lieb ist an ihm.

Nach vier Monaten ist mein The Twin endlich wieder da und funktioniert. In der Zwischenzeit habe ich einen kleinen Champ 12 und einen großen Twin Amp gekauft (der dem The Twin ähnlich ist) und etliche Geräte über Ebay verkauft. Der The Twin kommt also in eine völlig neue Umgebung zurück und fühlt sich fremd, ausgetauscht und nutzlos. Das ist wahr. Und deshalb verkaufe ich ihn jetzt.

Eine Cole Clark Fat Lady 2 AC wäre eine tolle Sache. Ein Lakewood M-32 auch. Was soll man machen?

Überrascht von der neuen Pearl Jam. Aber die Kritiker haben ein Kurzzeitgedächtnis. Backspacer klingt nicht wie die Ten oder die Vs. – wie die meisten von ihnen feststellten. Das ist wirklich eine absurde Behauptung. Sie klingt eher wie die Vitalogy. Ach, was soll’s?

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