Monats-Archive: April 2009
wer es hat, der hat es
Und dem Jarmer würde ich jetzt gern mal das hier schicken:

rockmusik

Wo die Leute ihre Inspiration hernehmen… tsts..

weil die alte durchsichtig ist
Die erste Woche ist vorbei. Fühlt sich an wie immer.
Manchmal will man dem einen oder anderen sagen, er solle lieber Basketball spielen. Das Spiel kommt theoretisch ohne Körperberührungen aus. Fußball wird ganz sicher anders gespielt.
Aber, natürlich ist das Irrsinn! Wozu die künstliche Aufregung? Lieber mal locker bleiben, Arme und Beine ausschütteln.
Entspannte Atmosphäre am Freitag beim Ritzeltreffen. Zwanzig Teilnehmer vielleicht, vielleicht fünfundzwanzig. Ich verkaufe ein paar Karten für den Dreikönigskeller. Dirk raucht vier bis fünf Luckies am Tag. Die neuen Trikots sind wie die alten Trikots und die Windjacken gibt es auch schon seit zwei Jahren. L ist gut. Pepper macht Bilder. Man isst und trinkt. Und J. zeigt mir auf dem Heimweg die Stelle, die ihn mehrere Zahnkronen gekostet hat. Samstag dann leider nicht auf Bens Konzert. Dafür mit Tom im Proberaum und versuchen den Hall des Twin wieder herzustellen. Geht nicht. Vielleicht ist einfach die Röhre für den Hall kaputt? Wir spielen ein bisschen und sind verwundert, dass es schon halb zwei ist, als wir aufhören. Und am Sonntag dann eine Runde zu fünft (in der alten Nalini) und Nachmittags Kaffee im Ypsilon mit R. und F.. Abends: gesteigerter Tapirindex!
heiter bis wolkig
Es ist kühler geworden. Man friert wieder ein bisschen.
Am Freitag Abend nach Marburg. Ich treffe mich mit Claudia und Christoph. Fünfzehn Jahre oder so, haben Christoph und ich uns nicht gesehen. Was will man machen, wenn zwei so treulose Tomaten miteinander zu tun haben? Trotzdem ein echt unbefangenes Wiedersehen. Wir reden, lachen viel, bis spät in die Nacht. Es ist alles sehr vertraut. Man fragt sich, ob man sich denn so gar nicht verändert hat in den letzten fünfzehn Jahren. Nicht so sehr wie man dachte vielleicht.
Am nächsten Tag die Suche nach einem Flaschenhalter für das Klein. Nix. Nur solche aus dickem Alu. Also gut, geht die Suche eben weiter. Dann, nach einer Radlerhose Ausschau gehalten und wieder nichts gefunden. Man weiß ja nicht so genau welchen Marken man trauen darf. Andererseits, tut eine neue Hose Not.
Abends um halb acht in Darmstadt in der “Goldenen Krone”. Aufbauen, Soundcheck. Der Typ an der Theke, weiß von nichts und hilft widerwillig, als wir merken, wir besitzen nicht die richtigen Kabel um unsere Mikros an der uralten Gesangsanlage anzuschließen. Aber wir bekommen die Kabel von einem Techniker im Haus und es funktioniert. Und als wir uns bedanken, werden wir belächelt, wie eine ein paar Idioten die noch nie irgendwo gespielt haben. Egal. Wir gehen erstmal was essen. Und der Auftritt soll um elf beginnen, nicht um zehn. O je!
Als wir wieder zurückkehren, sitzt Familie A. in der Krone. Wie schön! Erwartet nicht zu viel, sagt Matthi, und, dass sein Biorythmus schon ganz durcheinander sei, denn um elf liege er eigentlich im Bett. Wir spielen ein sehr solides Set. Keiner von uns erwartet, dass überhaupt jemand applaudiert. Aber man tut es. Es ist alles okay. Auch der Typ hinter der Bühne ist einverstanden, obwohl er sagt, dass er nix sagt, außer, dass er einverstanden ist und, dass wir doch zwei Stunden hätten spielen sollen. Aber er sage ja nichts, er meine ja nur. Nächstes Mal, wissen wir bescheid, sage ich. Herrgott, welch Beamtentum. Um drei Uhr liege ich im Bett. Just in dem Moment, als Hugo merkt, dass irgendwas in seinem Bauch nicht stimmt.
Drei Stunden später stehe ich schon wieder auf den Beinen. Um acht bin ich an der Hauptwache mit dem Flaschenhalter vom Kinesis und der alten Radlerhose. Jörg ist da, Matthi ist da, Kevin ist da. In Rüsselsheim vereinen die Ritzel über 30 Radfahrer. Wundervoll. Nach den 120 km bin ich schön platt. Die Reifen nicht, die sind okay.
steinwolle
Es ist halb sieben. Was für ein Konzert da draußen. Wäre ich Ornithologe würde ich jetzt da sitzen und die einzelnen Vogelarten heraushören. Aber so ist es eben nicht. Also sitze ich hier und denke: “Krass laut!”
Vorgestern noch auf Spiegel-Online die Meldung, dass der Internationale Währungsfond (IWF) verkündet habe, die Krise sei längst noch nicht vorbei, der Hauptteil stehe erst nächstes Jahr bevor. Einen Tag später, also Gestern, im selben Online Magazin die Nachricht, dass der Barack und der oberste Amerikanische Bankenchef gesagt hätten, die Krise sei so gut wie durchgestanden, schließlich meldete Goldmann ja tierische Gewinne. Beruhigend wirkt das alles ja nicht gerade. Und warum machen ausgerechnet die Goldmänner Gewinne? Seriös erwirtschaftet? Und wenn es so wäre, glaubt eh kein Mensch. Eins wird man schon mal sagen dürfen: die Linie zwischen sich und den Normalos haben die oberen 10.000 nach dieser Krise ordentlich nachgezeichnet.
Gestern erste Runde auf dem Klein durch die Wohnung. In der Küche ist Schluss. Weil die Kurvengeschwindigkeit nicht ausreicht, kippe ich um. Schade, auf der Geraden im Flur war ich so schön in Führung gegangen.
Die eine Wand im Proberaum dröhnt. Steinwolle und Rigipsplatten könnten die Lösung bringen. Gut, dass ich zufällig was davon im Haus habe!
ab und zu klein beigeben
Eine ganz einfache Frage: Was machen diese Leute da?

Der Proberaum ist mit Molton ausgestattet und brummt immer noch in einem bestimmten Frequenzbereich. Aber er ist schon sehr viel wohnlicher und gemütlicher geworden. Wir waren alle glücklich, als alles ausgekleidet war. Außerdem muss ich meinen Verstärker nicht mehr mit mir rumschleppen. Am 18 April spielen wir in der goldenen Krone in Darmstadt, denkt dran!
Sonntag eine tolle Runde auf Matthis Black Beauty. C. und J. sind dabei. Es macht Spaß, aber ich denke beim fahren oft an mein Basso.
Dann ein Schuss in den Ebayschen Ofen und ein Klein rausgeholt.
John Mellencamp schreibt in der SZ über das Musikgeschäft: LINK.

Gewöhnen wir uns an die digitale Welt? Werden sie ein bisschen satt? Geht’s jetzt wieder zurück zur Musikkassette. Und werden wir unsere Googleanfragen zukünftig mit diesem Formular stellen?

Fragen über Fragen. Ich weiß natürlich die Antworten, aber ich darf sie leider nicht verraten.




