Monats-Archive: März 2009
ohne die tiefen keine höhen
So beginnt mein Urlaub! Tja, was soll man dazu sagen? Ich möchte mein Basso Viper in den Komlaeufer-Farben zurückhaben. Wenn der Dieb mir das Rad wieder zurück bringen würde, würde ich ihm auch nur eine Hand abhacken und die Füße dranlassen. Nein, ich würde gar nichts tun, ich würde mich freuen.
So muss mein Trainingsprogramm zu Fuß im Park erledigt werden.
Morgen findet die CD-Rauskommfeier zu ein kleiner Abend Glück in der Stalburg statt. Matthias und ich werden das Programm spielen und freuen uns drauf im Stalburgtheater auftreten zu dürfen.
Unten spielt jemand Klavier. Ganz schön eigentlich. Frage mich, ob das eins der Kinder ist, oder, ob es die Eltern sind. Ach, nee. Ein Elternteil ist das sicher nicht, dafür wechselt das Thema zu oft. So ähnlich muss ich das anhören, wenn ich die Gitarre vor mir her spiele. “Was hat der eigentlich vor?”
Heute Morgen, die halbe Wohnung umgeräumt. Ich träume von einem bunten Vorhang im Wohnzimmer. Einem schallschluckenden Moltonvorhang, der den Raum trennt, aber nicht ganz durchgeht. Und für den neuen Team Korap Proberaum braucht es auch Bühnenmolton. Man darf nämlich nur Sachen dort im Bunker anbringen, die feuerfest nach B1 sind. Weiß jemand wo man in Frankfurt Molton bekommen kann? Am besten Bühnenmolton, der etwas schwerer ist.

besser so
Ab und zu mal den Mund aufmachen statt zu lamentieren, hilft manchmal den anderen klar zu machen, was die nicht wissen oder ahnen können. Es hilft auch eigene Dummheiten und Fehleinschätzungen richtigzustellen. Und schon ist die Band eine bessere Band!
Das Konzert im Mampf! war so, wir ich mir das erste auch gewünscht hätte. Das kam, nicht nur, aber auch daher, dass wir “unplugged” spielten. Das Publikum war näher dran, ein bisschen wurde gebabbelt.
“Isch war neulisch drin. Alles schlescht gemacht. De’ Boude’ is’ billisch – ned gut. Ja und des Loch, des is’ halt ‘n Loch.”
“Was soll’n des eigentlisch sein mit dem Namen da… My Zeil?”
“My Zeil, mei Nerve, mei Droppe!”
Zum Glück habe ich das Diktiergerät angeschmissen. Ob es diese Art Gespräche aufgezeichnet hat, weiß ich nicht. Bald gibt es vielleicht Ausschnitte auf der Team Korap Webseite.
Mit Jörg eine Runde für das Wochenende ausgemacht.
FATASS!!!
heute abend live im mampf!
Montag Nachmittag. Übelkeit. Ich fahre um vier Uhr nach Hause und leg mich vor die Heizung auf eine Decke, bekomme Fieber, Bauchgrummeln und muss mich übergeben. Die Familie bleibt auf Abstand – steck uns bloß nicht an. Schon gut.
Dienstag auskurieren. Schlapp, übersäuerter Magen, leicht fiebrig. Abends schon besser. Letzte Probe vor dem Mampf!. Vorschlag ein paar neue Lieder ins Programm aufzunehmen. Da hat man keinen Bock drauf, so kurzfristig. Stimmt ja. Was soll ich sagen. Dann machen wir doch wenigstens eins. Bin schon überglücklich damit. Wir könnten CDs brennen und im Mampf verteilen, das heißt – und das wird mir sehr unmissverständlich deutlich gemacht: ich soll die CDs brennen und zwar Morgens zwischen sechs und neun. Habe nichts gegen das Verteilen der Songs. Habe auch nichts dagegen das auf CDs zu machen, wenn derjenige das brennen der CDs übernimmt. Bin aber dafür stattdessen alles auf die Webseite zu stellen. Webseite, Poster, Bilder müssen andererseits noch erstellt werden. Damit nerve ich schon seit Wochen. Ich brauche Reaktionen. Wenigstens ein Lebenszeichen! Frust. Bin wahrscheinlich noch zu krank.
Heut ist der 25. März 2009. Es schneit. Das wird ein schönes Konzert heute Abend im Mampf!.
leistungsaufnahme
Zu was komme ich eigentlich noch? Freu mich auf den Urlaub, als wäre er die Erfüllung all meiner Träume. Das ist ein seltsamer Zustand. Kann so nicht sein. Und alles geht den Bach runter. Man wird zum griesgrämigen Monster, weil man ständig das Gefühl hat, alle wollen etwas von einem, nagen an einem rum. So ein riesengroßer Quatsch! Schön runter auf den Boden kommen. Erst mal wieder Atmen. Naja, vielleicht im Urlaub dann…
wieder mal was halbes
Statt regelmäßig zu schreiben, jetzt mal wieder eine Zusammenfassung. Es gibt ständig was zu tun. Webseite hier und da. Dienstreise. Nachts im Flur auf und ab gehen. Immer neue Eindrücke und nichts wieder ausgedellt.
Nach einer langen Zugreise mit vier Mal umsteigen kommen meine beiden Kollegen Dan und Abi und ich in Den Haag an. Es ist halb neun am Mittwoch den 4. März. Gleich in der Lobby des Hotels begegnen wir den Leuten von Fontshop. Große Konkurrenz! Wir verabreden uns zum gemeinsamen Abendessen. Es ist entspannt, lustig und auch schön, die Leute mal wieder zu sehen – was ja in der Regel nur auf solchen Konferenzen passiert. Auf der Konferenz gibt es eine Menge begeisternde…
Ach, eigentlich ist das alles vorbei und viel zu weit weg, und ich bin gerade viel zu hibbelig. Es war phantastisch, es gab ausschließlich gute Präsentationen. Die Bewegung, die in dieser Szene gerade vonstatten geht, ist immens und atemberaubend. Hier gibt es ein paar Links für die, die es interessiert:
www.robofab.org
www.letterror.com
www.superpolator.com
www.talleming.com
www.typesupply.com
www.reets.de
www.yanone.de
www.typemytype.com
roundingUFO
Tal Leming hat im Übrigen nicht unwesentlich an der Gestaltung der Schrift in der Überschrift mitgewirkt. Das Ursprungsdesign stammt von Ed Benguiat, der die Titel zu sehr vielen Amerikanischen Filmen aus den 50ern, 60ern und 70ern ausgearbeitet hat. Wer darauf achtet, erkennt den Stil sehr deutlich wieder.
alles neuer
Endlich alles neu. Und immer noch zufrieden? Ja.
handkerchief
Immer wenn man denkt, so das war es jetzt, kommt sowas daher. Die Titelmusik zu Familie Feuerstein mit den Händen… gefurzt?



