Monats-Archive: Dezember 2008
mir freue sich
Ich mag John Scofield. Der ist Jazzgitarrist. Christian hat mich auf den aufmerksam gemacht, wie auf so viele andere Dinge.
Heißt Pat Metheny eigentlich Patrick mit Vornamen? Müsste doch, oder? Kennt jemand seinen Grundschulspitznamen?
Am 21. Januar im “das Bett” in der Klappergasse ab 20:30 Uhr spielt “Team Korap”. Der erste Auftritt.
Mehr dazu baldbaldbald! – Brauche nur noch eine gute Schrift für den Flyer.
fontstablerwache
Die Nervenenden berühren sich. So entstehen Kopfschmerzen. Oder so ähnlich. Vielleicht auch gar nicht. Jedenfalls, irgendwas mit Nerven.
Zwei Tage zur Erholung sollen reichen?
Samstag noch ein bisschen rumgebastelt. Dann plötzlich. Das war’s. Wir sind fertig!
Können es nicht ganz glauben. Bald da, der kleine Abend…
Probe am Sonntag. Keiner hat es eilig wegzukommen. Ich bin froh, wir können viele Stücke proben. Überglücklich, aber ausgelaugt komme ich nach hause und lege mich ins Bett.
Die Familie ist in Übersee oder Neunkirchen, ich weiß nicht mehr. Macht das einen Unterschied?
Nichtsahnend die neue Metasuchmaschine ausprobiert. Toll. Dann, wie wenn man mit Feuer spielt, noch ein bisschen mehr ausprobiert. Plötzlich ein Ergebnis. Huch, das hatte ich nicht erwartet. Beide gefunden. Anzug, Krawatte, neue Brille. Ist ja immerhin fünf Jahre her. Der eine ein bisschen runder geworden. Steht ihm aber gut. Man hätte sich wahrscheinlich noch einiges zu sagen und doch wird man das nicht tun. Wir bleiben mal schön jeder auf seiner Seite und fragen uns weiter, ob man nicht doch heimlich gesucht und gefunden wird, im Internet.
vergessene wortspiele
“Erinnere Dich an mich!”, ist eine Auswahloption bei der WordPress Anmeldung. Wie die verzweifelte Bitte eines… Naja, hilft auch nix ich muss mich jedes mal von neuem anmelden und das System bitten sich das nächste Mal an mich zu erinnern. Was das Ding nicht tut und mir jedes Mal naiv anbietet sich an mich zu erinnern. Ein Mensch würde wenigstens rot werden. Obwohl, gewiss nicht alle.
“Was ist denn los? Du hast so einen roten Kopf.”
“Würde gerade geprüft!”
“Und war’s so schlimm.”
“Nee, ich mach es mir so schlimm.”
Wenn der Regen so dünn ist, wie im Moment, dann scheint er durch alle Kleidungsstücke durchzugehen. Macht man einen längeren Spaziergang ist danach alles klamm. Und auf der Haut ist ein hauchdünner Feuchtigkeitsfilm. Nicht, dass ich das selbst erfahren hätte, ich spreche aus der Erinnerung. Man sieht und denkt: Ah, so war das.
Er guckt, murrt, quängelt bis er getragen wird – vorzugsweise im Korridor. Und so verbringe ich meine Abende mit einem langsamen Gang über den Flur. Was ich dabei entdecke bleibt mein Geheimnis. Nur lächeln will er noch nicht. Aber gestern rief sie: Ha, er lächelt. Als ich ankam und vor seinem Gesicht erschien war H. aber so überrascht, dass er nur guckte als wollte er fragen: “Was ist denn das für ‘ne Knalltüte?”
Eher zufällig über die Bedeutung des Textes von Strange Fruit gestolpert. Of anam! Welch Schmerz!
blau und gelb
In Offenbach mit Ben bei einer Jazz Session. Es spielen hochbegabte, technisch perfekte Instrumentalisten. Thorsten de Winkel an der Gitarre, der zusammen mit Helmut Hattler spielt oder wohl auch mal als 2. Gitarrist bei Pat Metheny gespielt haben soll.
Bin kein Jazzer und das Gitarrenspiel von Jazzern finde ich nur mäßig interessant. Unfassbar schnell und sehr perfekt aber auch unglaublich seelenlos und fad. Oft.
Da weiß man Clapton wieder zu schätzen und warum der als so gut gilt. Oder Dave Gilmore oder Rory Gallagher oder Jimi Page oder Hendrix oder aber auch so Zwischenleute wie Nuno Bettencourt und Paul Gilbert, die schnell, technisch perfekt und doch nicht stumpfes Skalengefuttel von sich geben. Obwohl, schon manchmal auch. Das ist eben die Gefahr.
Ich denke manchmal an das was Christian erzählt hat, als er aus Wien zurückkam. Dass es ein Mundharmonikasolo von Stevie Wonder sei, dass unter den guten Gitarristen als perfekt gelte. Nicht weil es überdimensional viele Töne enthält, sondern die Richtigen, an der richtigen Stelle, in der richtigen Lautstärke, mit der richtigen Intensität gespielt.
Aber das ganze Quatschen und Bewundern ist völlig bedeutungslos und man könnte genauso gut nichts sagen, denn das alles erklärt garnichts, füllt nur ein bisschen Leerraum. Was ja ganz unterhaltsam sein kann. Sicher ist Ben schon total genervt von der Klugscheißerei. Was soll ich machen? Es endet halt immer genau da.
LCD Soundsystem aber, funktioniert ganz anders. Grün nämlich.
trauben
Mit Matthi am Cover und am Sound vom “kleinen Abend” gebastelt. Gut, gut. Es geht voran.
Lukas war da. Gitarren eingeübt, über Gitarren und Ton geredet. Am Ende: “Lass uns spielen Mann!”
In Lettland wurde ein Wirtschaftswissenschaftler festgenommen, verhört und wieder freigelassen. Er hatte sich negativ über die wirtschaftlichen Aussichten in Lettland geäußert und davon abgeraten Geld anzulegen. Die Polizei sieht sich in der Pflicht vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, die eine Destabilisierung der Finanzwelt vorbeugen. Die Polizei?
Live at Siné im Auto: Regenkackwetter, aber ich tau auf.
Oli ven Oel
Heute verschickt Apple eine Email mit dem Betreff: “Verschenken sie ein MacBook”
Sonst alles klar im Oberstübchen? Oder geht’s uns wirklich so gut?
Aber Apple trifft natürlich den Nerv der Zeit: Wenn man jemandem etwas wirklich edles schenken will, dann schenkt man was von Apple. Sieht gut aus, macht sich prima. Letztes Jahr bewarb man noch das iPod – aber das ist ja so vorhersehbar und abgedroschen…
Mal was ganz anderes: Als was soll man den MacBook eigentlich verschenken? Als Spiegel? Oder man könnte erstmal diese Folie <link> verschenken!
Neulich in einem Büro: CO2-Vermeidungs-Zertifikat!



