Tages-Archive: August 8, 2008

umrisslinienblues

Wie das so vor sich hinregnete, eine Stunde bevor es richtig anfing zu regnen. Ganz warm waren die Tropfen und fast schon verdunstet, bevor sie auf dem Boden aufschlugen. Ich stand dann in Unterhose auf dem Balkon und hab mir bisschen die Stadt angeschaut und so in die Nachbarsfenster gelunst. War aber alles öde. Also bin ich wieder rein, hab dann vorsichtshalber die Tür in der Küche geschlossen, wieder leicht gekippt und daran gedacht, dass Suna bereits davor gewarnt hatte, dass es anfangen könnte zu regnen. Und heute Morgen ziehen die Wolken wie wilde Pferde über die Landschaft. Frei nach Bukowski. Würde man heute nicht ohne Referenz schreiben, wenn ich mal literaturell anmerken darf. Es keimt die Erkenntnis, die immer gleiche, dass all das reden nichts bringt. Sie werden einfach weitermachen mit ihrem kram und sich nicht drum scheren was da links und rechts passiert. Das geht so lange, bis sie auf etwas stoßen, das nicht funktioniert. Dann kann man ja immer noch was anderes machen. Vielleicht ist das ja nicht verkehrt, vielleicht doch. Aber anzunehmen, man müsse nur die richtigen Worte finden… wie lang weiß ich eigentlich schon,  dass das Humbug ist und mache mir immer noch Gedanken darum? Also immer locker bleiben, sag ich. Frei nach Smudo.

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