Tages-Archive: Juli 1, 2008

dem boden die sohle

Draußen: Vögel und Teenager. Womöglich Berufsschüler, die sind so lebensecht. Beim Spiel Türkei gegen Deutschland haben die uns fast zu Tode erschreckt mit ihrem Jubel beim Einszueins. Wo kamen die bloß alle her und warum waren sie bis dahin so still? So war’s gewesen. Und wer hätte gedacht, dass sich “diese Deutschen” mal mit DER Türkischen Tugend schmücken würden alles in der letzten Minute zu erledigen. Kommt Charlotte bekannt vor, sagt sie, dieses auf die letzte Minute und so weiter, und legt dabei das T-Shirt zusammen.

Drei Dinge hielten in den letzten beiden Wochen zusammen: die Fäden. Dann ließen sie los. Das Auge aber, ist immer noch ein bisschen blau. Wahrscheinlich eher gelb. Wollte ausgeschaltet sein, der ich. Wollte nichts hören, nichts sehen, nur hier sein, bei niemandem sonst und nirgendwo hin. Aber meine Mutter! Die rief jeden Tag an. Was soll man gegen soviel Fürsorge tun. Zurückfreundlichsein. Was echt die Energie für einen ganzen Tag kosten kann. Es tut mir leid, ich wär gern ein viel netterer Sohn.

Krank macht mich die Hitze. Eigentlich nur auf dem Fahrrad wirklich zu ertragen. Aber da muss man auch erstmal hinkommen. Und mal weg von diesen Doktoren.

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