slowhand

Um sechs Uhr Treffen im Westend. Von dort nach Gravenbruch. Ob ich Eintracht-Fan bin, fragt mich H.. Früher war ich Köln-Fan. Ob ich aus Köln komme. Nö, als Kind in den Achtzigern wegen Littbarski und Stefan Engels. Paul Steiner, ruft er und, dass die Eintracht eine kluge Transferpolitik habe, er sei aber Bayern-Fan. Ah, Wolfgang Dremmler, sage ich und, dass ich mich seit den frühen Neunzigern nicht mehr für die Bundesliga interessiere. Er schon, sagt er. Wir halten an einer Tanke. Er kauft sich Zigaretten, fragt nach dem Weg. Ich kaufe ein Getränk.
Nach der ersten Halbzeit fahre ich zu Frevert in den Sinkkasten. Was ist das für ein Publikum? Biedere Spießer? Ein bisschen leblos, vielleicht. Und zum Teil sehr jung. Oder uneitel? Ja, vielleicht das. Und wir schmiegen uns ein ins Bild. Sitzen, weil uns die Beine schmerzen, auf Kinosesseln. Es wummert im Bauch, sagt C.. Das finde ich auch. Und es ist nicht so schlimm.
Aber Frevert spielt mit Band und mit sehr klarem Klang. Das Programm fängt ruhig an, wird dann immer schneller und etwas lauter. Er wirkt aufgeräumter und gibt sich mehr Mühe als beim letzten mal vor… Wann?

erich klappstuhl ist doch nicht gott, oder?

Eric Clapton durfte beim letzten Formel 1 Rennen in Bahrain die Zielflagge schwenken. Und das dürfen nur die ganz Großen.
In the white room with black curtains near the station.
Blackroof country, no gold pavements, tired starlings.
Silver horses ran down moonbeams in your dark eyes.
Dawnlight smiles on you leaving, my contentment.

Hauptsache es regnet nicht.

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