Archiv: März 2008

der wärmste tag des jahres – bisher

geschrieben von ati am 31. März 2008 um 07:03

Am wärmsten Tag des Jahres mit Matthi auf dem Fahrrad. Wir nehmen uns vor es nicht zu übertreiben und müssen doch fast brechen, nachdem wir zum Depot hochgefahren sind. Auf dem Feld zwischen Niedererlenbach und Petterweil ein uralter Baum mit drei Stämmen. Weiter unten, wo die Stämme zu einem verwachsen sind, ist der Baum ausgehöhlt. [...]

halbzeit

geschrieben von ati am 29. März 2008 um 10:03

Endlich mal ein bisschen Ordnung. Nicht zu verwechseln mit Sauberkeit und nicht zu verwechseln mit fertig. Nur so weit, dass wir das Gefühl haben: so wird’s was. Und schon wage ich mich wieder an die Songs, spiel sie und höre mir die CD an, die ich seit sieben Wochen nicht mehr gehört habe. Viel zu [...]

achtung

geschrieben von ati am 22. März 2008 um 09:03

Die Fensterscheiben nass, als führen wir mit dem Haus durch eine Waschanlage. Und wieder mal sind wahnsinnig viele Irre auf der Straße, Selbstgespräche führend, die Welt geraderückend. Ich schlängel mich so durch, zwischen Sonnenschein und Hagel, Getränke holend. Die Niedergeschlagenheit verliert etwas an Bedeutung, nur noch müde.
In Bad Homburg an der Kasse, eine Frau von [...]

randgasthof

geschrieben von ati am 14. März 2008 um 08:03

Zurück in der Tretmühle. Müsste aber heißen: Zurück auf die Tretmühle!
Vor einiger Zeit schon, auf Zeit Online ein Videointerview mit Feridun Zaimoglu. Sieht gut aus mit kurzen Haaren und ohne Bart. Der war mir früher nie vollends geheuer. Nicht wegen der Frisur. Einfach so. Wahrscheinlich so ein türk-türkisches irgendwas. Weiß nicht. In dem Video aber, [...]

schritt für schritt ins neue glück

geschrieben von ati am 12. März 2008 um 11:03

Kartons sind leer. Basislager steht. Akklimatisierung.
Tagein tagaus die gleichen, selben und andere Gedanken. Macht Lust auf Neues.
Adam Greens neues Album beim Abendessen. Kommt gekünstelt daher. Kopfgeburt mit betonter Lässigkeit. Meine irgendeine Unsicherheit durchzuhören. Oder es ist Arroganz? Schließt sich ja nicht gegenseitig aus. Rufus Wainwright löst bei mir ein ähnliches Gefühl aus. Also keins.
“can’t sing [...]

unterschrank

geschrieben von ati am 7. März 2008 um 13:03

Nach dem Wochenende sollte das Allermeiste an seinem Platz stehen. Aber in der Woche, mit dem ganzen Berufsalltag und der Abendruhe und so weiter; viel mehr als Küchenschrankschrauberei ist da nicht. Das alles ein Versuch mehr zu tun als möglich ist, aber die Tage gehen.

licht

geschrieben von ati am 4. März 2008 um 01:03

ZDF: Drama über die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten.
Erste Nacht, erster Traum. Alle sind da, ein ganzes Stadion voller Menschen. Mein Cousin Nedret mit mir zusammen in Gönnern. Wir gehen Arm in Arm, am Spielplatz vorbei. So wie wir es als Teenager in Manisa gemacht haben. Plötzlich sind wir in einem Stadion. Meine Eltern mit Lotte [...]