dt. lit. XVIII
geschrieben von ati am 28. Februar 2008 um 18:02150 Billies. 70, 80, 90, 1200 Kisten. 220 x 5 Stockwerke und ein paar Tage später wird es so weit sein.
THE DENTISTS!!!
150 Billies. 70, 80, 90, 1200 Kisten. 220 x 5 Stockwerke und ein paar Tage später wird es so weit sein.
THE DENTISTS!!!
Früher habe ich immer wieder Kopfschütteln und resignierte Blicke geerntet, weil ich leere Milchtüten in den Kühlschrank zurückgestellt habe. Frei nach den Pawlowschen Hunden, nach Lob heischend, habe ich also aufgehört die Tüten in den Kühlschrank zurückzustellen. Und was ist der Dank? Man schikaniert mich, redet mir ein, dass die die leeren Milchtüten in den [...]
Besprechung: Frust. Gerümpel: Kofferraumservice. Vemieterbesuch: “Bleiben sie doch.” Elternbesuch: Handkreissäge, Akkuschauber, Schleifgerät, Kelle, Wasserwaage, Winkel, Spritzpistole und Nahrung, jede Menge Nahrung. Bei Andrea: Quasselpopassel und Fressofresso. Wilhelmshöher: Kleiderschrank abbauen, Sunas Telefonat. Warten. Nix. 661: nerv. Wohnzimmer: Alles raus, Plane rein. Alltag: nerv. Schrank: zwei Meter eins oder achtunddreißig Zentimeter ab. Abbeizer: Gift. Was jetzt [...]
Vier große Säcke voller Wäsche, die ich großkotzig fortgeben will. Aber gar nicht “will” eigentlich, sondern sollte, hab sie seit Jahren nicht mehr angezogen. “Ist ‘ne Erleichterung.”, sagt Suna. Die Spülmaschine gibt rechtzeitig den Geist auf, wäre sowieso beim Kofferraumservice des FES gelandet. “Pumpt nicht mehr ab.”, sagt Suna. Hat genung gepumpt. Wir einigen uns [...]
Stadtsalon im Atelier Frankfurt. Gleich zu Beginn die Forderung unhöflich zu sein, was dann keiner, nicht mal für fünf Sekunden war. Trotzdem, da wollte man sich nicht zuhören, sich nichts klarmachen, sich nicht auf Begriffe einigen, das Problem nicht erörtern – was war eigentlich das Problem? Bisschen rumsitzen und quatschen? Ach so. Wir gehen dann [...]
Morgens, immer ein bisschen spät. Froh, wenn die Scheiben nicht gekratzt werden müssen. Froh, wenn der Wagen gleich anspringt. Die Taschen auf dem Beifahrersitz, oft zwei oder drei. Die Fahrt länger, wenn vom Zoo – fünf Minuten etwa. Manchmal iPöttle, Kopfhörer, verbotenerweise. Dann Spoon oder LCD Soundsystem. “Jede Woche eine neue Band”-Wahn, ohne mich. Musik [...]
Freitag. Geschäftsessen in Bad Homburg. Ich warne J. davor, dass ich mein Portemonnaie nicht bei mir habe und gegebenenfalls das Parkhaus nicht bezahlen kann. Kriegen wir schon. Nachher fehlt doch ein Euro. Ein hagerer, betrunkener Jugendlicher hilft uns aus. “Hier nehmen sie ruhig.” Er ist so ziemlich der einzig Entspannte in der Situation, was mich [...]
Der Mann, der sich den Jackenärmel über die Hand zieht, um eine Tür zu öffnen. Derselbe wie der, der nie wieder ein Nokia Handy kaufen wird und sich über Coca Cola echauffiert, Rauchern das Nikotin am liebsten injizieren würde, der seine Steuern zahlt. Derjenige, der die Menschen so lieb hat, dass er ihnen am liebsten [...]