die stille nach dem mix

altans spam

Hihihi, das kleine Glück ist nah.

Die ganze Zeit meine Songs abgemischt. Der erste Mix ist ein wenig in die Hose gegangen. Dann, Neuausrichtung. Die grundsätzliche Frage klären: Was ist die Band? Bass, Gitarre und Schlagzeug? Also sollten diese Instrumente auch jederzeit dominieren. Ja, das ist es. Es geht. Die ganzen schönen Ideen wandern etwas mehr in den Hintergrund. Macht nix, sind ja nicht verloren, erledigen ihre Aufgabe nur angemessener. Ständig vorbeugen, zurücklehnen mit einem Schalter zwischen den Abhörmonitoren und der Anlage hin- und herschalten, die ich angeschlossen habe, um zu hören wenn ich zu viel Bass drin habe. Vier Stücke sind fertig abgemischt. Ich wundere mich etwas über die laut-leise Passagen, beschließe aber dass es auf Grund der Dynamik okay ist, dass es eben so ist und zähle auf den Limiter. Ich beschließe ein Minimalmastering, bestehend aus einem Limiter, der die Pegel etwas angleicht, auf den Mix anzuwenden. Das hört sich super an! Großer Test auf Lottes Anlage. Besser kriege ich es nicht hin. Könnte heulen vor Freude. Jetzt beim Finalen Mastering noch ein bisschen die Bässe runterregeln und ich bin fertig – mit vier Stücken. Fehlen noch acht oder so.

Ausstellungseröffnung im Gutleutviertel. Christoph hat an der Wand zwei Brettchen angebracht. Eins hängt etwa fünf cm über dem Boden. Von unten ist das untere Drittel einer Eifelturmminiatur angeklebt. Das zweite Brettchen hängt genau hundertzünfundachtzig cm über dem ersten Brettchen, von oben sind die oberen Zweidrittel der Eifelturmminiatur angebracht. Altan Eskin, der so heißt wie meine Mutter, hat einen Holzrahmen mit dutzenden kleiner Dübel versehen und dazwischen einen Baumwollfaden kreuz und quer gespannt. Er erzählt mir, dass er endlich mal was machen wollte, was er nicht gleich wieder abreißen muss. Aber ist niemand gekommen um die Kunst zu sehen, die hier ausgestellt wird? Ich glaube nicht. Ein albernes Gepose und viele wirklich verbraucht aussehende junge Menschen. Man sorgt sich fast ein bisschen. Christoph sagt, das sei inszeniert und gewollt. Nichts ernstes. Kann es kaum glauben.
Ich erzähle Altan, dass ich auf seiner Seite war und sehr über spam! gelacht habe. Er sagt, er habe noch welche von den Aufklebern, ich könne einen haben. Ja, vielleicht für den Briefkasten in der neuen Wohnung…

Esse einen Braeburn der so fest ist, dass er zu platzen droht. Schmeckt aber gut.

Sojamilch ist eine gute Alternative, wenn man gerade keine Milchprodukte zu sich nehmen darf. So klappt es auch mit dem Müsli, von dem ich mich ernähre.

Die neue FSK läuft im Hintergrund. Klingt extrem komponiert, lebt aber trotzdem. Wahrscheinlich von der Entspanntheit, die es transportiert. Manches klingt nach Stereolab?
„Bring mich nicht an den verdammten Ort, an dem es riecht nach Brot“

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