dieses jahr ist’s mir egaler

Gut voran gekommen, seit vorgestern. Bei einem fehlt noch Charlottes Gesang. Damit können sechs Stücke praktisch abgemischt werden. Die Texte für fünf weitere fertiggestellt. Morgen nochmal lesen, bestimmt fallen mir da noch Fehler auf. Andererseits ging es fast ausschließlich um Kleinigkeiten. Mal sehen, immerhin fühlt es sich sehr gut an, so als könnte es klappen.
„Am Rad.“ Durch die Wetterau. Alles ist überzuckert, nur die Straße ist dauerfeucht. Ein schwarze Suppe, die zu drei Prozent aus Wasser und sonst aus Abgasen und Reifenabrieb besteht. Es ist kalt. Hände sind in den Skihandschuhen gut aufgehoben. Es dauert eineinhalb Stunden, bis meine Füße kalt sind. Aber kein Vergleich zu all den Ausfahrten, bei denen einem schon nach zehn Minuten die Zehen vor Kälte schmerzen. Die Überschuh, die Matthi mir empfohlen, sind richtig gut.
Es ist diesig. Habe ein bisschen Angst, dass die Autofahrer mich nicht sehen, bleibe drei mal stehen, um zu schauen ob das Rücklich noch funktioniert. Aber es ist alles in Butter. Schöne Erschöpfung, freu mich jetzt auf den Schlaf.

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