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Wahnsinnig geiler Satzanfang a la Peter Kropp: Ich, also er…

Meine persönliche innere Blockade: der dauernde Wunsch nach Ordnung und Aufgeräumtheit. Der Wunsch, hier müsste mal aufgeräumt werden. Muss ja auch. Nur, ich mach es nicht. Ich fang dann an auf dem Computer, also virtuell, aufzuräumen. Das ist natürlich absoluter Blödsinn, ich sollte lieber mal ein paar Lieder schreiben. Aber ich hab über die Jahre gelernt, dass man sich nicht sorgen muss, dass es immer wieder zurückkommt. Wie ein Hund.

Als die Nachricht am Freitag Abend kam. Irritation. Plötzliches Gefühlswirrwarr. Kleine Abstürze. Am Samstag ein Besuch im Krankenhaus und es war schon besser. Erst als Sadi völlig aufgelöst am Samstag Abend anrief, war ich gefasst und konzentriert. Es ist halb so schlimm. Es gibt erstmal nichts zu befürchten. Nur ein Infekt. So war’s dann auch. Aber weiter hinten wartet schon wovor wir Angst hatten.

Sonst? Geburtstage. Der Mensch wird älter und da gibt es dann Kaffee und Kuchen (K. und K., Herr Z.). So angenehm.

Im Kopf, nee, im Denken:
Durch eine Anmerkung von Matthi zu einem meiner Sätze ausgelöst. Das der Satz falsch sei, hat er gesagt. Wie kann man sagen, dass etwas falsch ist? Wie geht das, wenn ich doch finde, dass er richtig ist? Der Satz: Trotz allem suchen wir Gemeinsamkeit
Geht nicht. Kann man nicht sagen. Logischer Kurzschluss.
Wenn man diese „Wahrheit“ für sich beansprucht, dann muss man andere Wahrheiten für andere zulassen. Wie käme ich dazu, die einzig „wahre Wahrheit“ zu erkennen? Das erkannt, kann man nicht mehr sagen wir würden irgendwas suchen. Geht nicht. Widerspruch in sich. Bzzzzt. Stromschlag. Parallele dazu: Rainald Goetz‘ „Ich nicht“.
Wenn ich sagte: „Trotz allem suchen wir irgendeinenscheiß.“
Würde R. G. entgegnen: „Ich nicht“
Das wäre der empirische Beweis. Puff. So ist das mit den Wahrheiten. Gut, dass wir den geändert haben.

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