spartakusbund

rosa luxemburg und karl liebknecht

1914 – 1919 gab es eine politische Gruppe aus Marxisten und Sozialisten, die sich Spartakusbund nannte und gegen Kapitalismus, Imperialismus und Militarismus einsetzte. Am 4. August 1914 in Rosa Luxemburgs Wohnung gegründet, nannte man sich erst Gruppe Internationale und stellte sich vor allem gegen die „Burgfriedenspolitik“ genannte Haltung der SPD Fraktion im Reichstag. Der Parole dieser Politik folgten Deutsche Parteien wenn sie so lange die kriegstreibenden Parteien politisch nicht angriffen, wie der 1. Weltkrieg andauerte. Davon grenzte sich der Spartakusbund ab. Der Krieg ist gegen die Interessen der Völker und nutzt vor allem kapitalistischen Organisationen.
In der Novemberrevolution 1918 kämpfte der Spartakusbund für die Entmachtung des Militärs und eine deutsche Räterepublik. Im Dezember ging die Gruppe Spartakus in der KPD auf.
Der Januaraufstand vom 5. – 12. Januar 1919 folgte der Absetzung von Emil Eichhorn als Berliner Polzeipräsidenten durch den Rat der Volksbeauftragten. Daraufhin beschloss KPD-Führer Karl Liebknecht, gegen den Rat Rosa Luxemburgs, den Rat der Volksbeauftragten mit Waffengewalt zu stürzen, was jedoch nicht gelang. Liebknecht und Luxemburg wurden am 15. Januar festgenommen und im Hotel Eden Waldemar Pabst übergeben. Im Eden wurden sie verhört und gefoltert. Beim Abtransport aus dem Hotel schlug ein Soldat Rosa Luxemburg auf den Kopf. Das machte sie bewusstlos. Auf der Fahrt wurde sie mit einem Schläfenschuss getötet, ihr Leichnam in den Berliner Landwehrkanal geworfen. Erst am 1. Juni 1919 fand man ihn. Karl Liebknecht wurde kurz nach Rosa Luxemburg abtransportiert. Er musste während einer Pause vom Wagen steigen und wurde dann von hinten erschossen, damit es aussah als habe einen Fluchtversuch unternommen. Sein Leichnam wurde als unbekannt auf einer Berliner Polizeistation abgegeben. Rosas Brief.

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