Tages-Archive: September 3, 2007
a lot of good cars are japanese
Rätsel: Aus welchem Lied stammt die obige Zeile? Wie heißt der Interpret?
Neulich meint mein Computer zu mir: “Bitte laden. Ich warte…”
Laufen im Park. Sechs runden. Aha, laufen ist wieder in.
Am Samstag in Bad Homburg auf dem Latrinenfest. Eine Bluesband spielt “Tulsa Time”. Ich gestehe Ch., dass ich die Clapton Version mit meiner ersten Band “Blues Incorporated” (nein, nicht die “Blues Incorporated” von John Mayall!) auch gespielt habe. Dann kommen zwei Frauen auf die Bühne und die Bluesband spielt “ABBA”. Ch. singt mit – wir sind quitt! Ah, das passt viel besser zu solchen überhaupt nicht bluesigen Weißbroten. Dann noch ein hessisches “Dangeschöön an des Rote Kreuz”, das die Bühne organisiert hat und super Essen kocht. Das Publikum, bestehend aus dem örtlichen Gesangsverein, der Pudelzuchtgenossenschaft und dem Elternbeirat des Gymnasiums, freut sich mit. Wir gehen weiter.
Überall hört man “Alda”, ein heftiger Kontrast. Endlich Simon und Doris. Mal wieder was trinken, mal was essen. Wieder spielt eine Band. Boogiewoogierockabillyquatsch mit Originaltollen, Originalkleidung und tollen Originalinstrumenten. Sehr stilecht, hört sich gut an, ist aber nicht meine Musik. Grundschullehrerinnen und der Elternbeirat tanzen Twist. Weiter. Wieder überall “Alda”. Wir fahren Riesenrad. Die Betreiber des Fahrgeschäfts, halbseiden. Sehen zumindest sehr danach aus. Das treibt einem das Grinsen ins Gesicht. Es ist eins, jetzt schließen die Fahrgeschäfte. Schnell noch ein paar gebrannte Mandeln. Langsam baut das gemeine Volk ab. Es bleiben ein paar grenzenlos besoffene Studententypen und die Alda-Gorillas, die jetzt damit anfangen den höchsten Rang unter den Primaten auszufechten. Neben mir fängt eine Schlägerei an. Jemand rempelt mich an. Drei junge Männer kümmern sich um einen anderen jungen Mann, der scheinbar keinen Schritt mehr tun und kein Wort mehr sagen kann. Zwei Sanitäter eilen fluchend eine Treppe runter und überall auf der Luisenstraße sind kleine Grüppchen, die irgendwie streitsüchtig wirken. Man fängt zu grübeln an. Wenn man sich der eigenen Ausdrucksfähigkeit derart beraubt, was bleibt einem sonst, als sich zu prügeln? Keine Ahnung, der Rückweg war zu lang. Vielleicht. Auf jeden Fall hat es etwas entspannendes, wenn man so gar nicht dazu gehört. Oder doch? Warum sind wir da nochmal hin?
Ein Sonntag zum loslassen. Laufen: Zwei kleine und zwei große Runden im Park. Carsten kommt abends um neun und gemeinsam geht es nach Enkheim zum Go-Kart fahren. Riesenspaß. Kann man nur empfehlen. Mir tun die Arme weh und eine kleine Blase an meiner rechten Hand auch.
Matthi, der Ebay-Text ist wahrscheinlich durch Babelfish entstanden. Kann man gerne mal mit anderen Webseiten probieren. Schau mal: http://babelfish.altavista.digital.com/babelfish/tr



