kuru fasulye ve pilav

Übermorgen Abend um acht gibt es in der Freitagsküche „kuru fasulye ve pilav“. „Pilav“ ist das türkische Wort für Reis. Die wörtliche Übersetzung von „kuru fasulye“ ist „trockene Bohne“. Als Kind war ich immer irritiert, schließlich schwammen die ganzen Bohnen ja in dem Eintopf und waren alles andere als trocken. Gemeint ist aber eher, dass die Bohnen vor dem Kochen trocken und hart sind. Frisch gekochter Bohneneintopf schmeckt tatsächlich am besten auf Reis. Also nicht verpassen und hingehen!
Ein Tag nach dem Kochen, und kalt passt ganz frisches weiches Weißbrot allerdings besser. Meine Mutter hat das Brot dazu immer selbst gemacht. Und ich war ein dickes, glückliches Kind.

 türkenkram: trockener bohneneintopf

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