endlich regen

Vergessen wir nicht unserem heimlichen Bruder Christoph an diesem Tag zu seinem Geburtstag zu gratulieren. Heiliger Christoph, alles Gute!

Zeitverschiebung = Hirnverschiebung. Schlafverschiebung. Schiebung. Heftige, kurze Anfälle von Müdigkeit. Totenähnlich, dann sofort wieder hellwach. Aufgekratzt.

Treffen, Workshop. Interessante Neuigkeiten auf der Konferenz. Nachmittags ein ausgedehnter Spaziergang Richtung Norden. Vorbei am Space Needle, rechts am Lake Union entlang. Über ein Brücke, die ordentlich vibriert hinein ins University District. MacBook kaufen. Unsympathischer, humorloser Verkäufer. Einzig einer seiner Kollgen sagt etwas nettes: „Enjoy the sun out there!“ Und es klingt wirklich sehnsüchtig, so dass ich ein bisschen Mitleid kriege und fast fragen will, ob sie denn keinen Hafturlaub beantragen können.

Abends die Eröffnungsfeier der eigentlichen Konferenz (vorgelagert sind Workshops, bei denen die Teilnahme extra kostet). Ein lustiger Designer und seine lustige Designpartnerin halten die Eröffnungsrede. Sie sind Gründer der Designagentur modern dog und präsentieren sich mit einem Plakat auf dem eine stolze Katze vor pinkem Hintergrund zu sehen ist. Nach der Rede bin ich so müde, dass ich es vorziehe im Hotelzimmer zu poofen.

Heute Morgen dafür seit vier Uhr wach. Es hat geregnet. Die Straßen sind nass. Der Ausblick trotzdem schön. Ich liebe Städte am Morgen. Die Ruhe und das langsame Erwachen. Und wenn dann noch die Straßen langsam abtrocknen, dann kann nichts mehr schief gehen.

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2 Kommentare zu endlich regen

  1. alex sagt:

    Gruß aus Yokohama nach Seattle ! Take care !

  2. marthaler sagt:

    Hübscher Morgenstimmungstext! Sitz ich gleich ein bisschen lieber hier! Freu mich, dich bald mal zu sehen!
    Grüße
    MA