mehrere tage

Hin und her. Überlegungen. Hmhmhm

Nach dem köstlichen Essen. Suni & Christoph in Bornheim. Zusammen in die Batschkapp. Modest Mouse. Die Vorgruppe heißt Sometree. Erbärmlicher Krach. Songs die an schlechte Grunge Zeiten erinnern. Nichts knackiges, nichts greifbares, nur Suppe, Schwamm, Nebel, Gewühl, verknotetes Wollknäul. Für Modest Mouse befürchte ich schon das Schlimmste. Glücklicherweise nicht. Die Band ist eine Wucht. Nervt erst nach einer Stunde. „Das Konzeept ist nicht zu ertrogn. Verstähn sie! Imma diesas leise-laut-und-laut-leise. Durchschauba‘! „, sagt der österreichische Kritiker in mir. Und es stimmt. Also, Modest Mouse: JA! Aber nicht ohne Vorbehalt.

Nächster Tag. Hin und her. Wie sagen? Wie fragen? So? Oder so? Oder so? Nee! Quatschen, denken, überdenken. Zuhören. Wieder zurück. Also, wie ist das Vorhaben? So wird’s gemacht. Bloß wann? Zwischendurch bombadieren die Eltern noch ein paar Brücken. Zwei-Fronten-Krieg. Hadern. Konzentration funktioniert. Wie ein Reflex. Man tut das Richtige ganz automatisch. Und verliert sich irgendwo. Bei mir, eine Programmiersprache. Und dann kommt man raus, wie aus einem Zimmer und verkündet was man zu verkünden hat. Keine Fragen mehr. Rausgehen: So. Hier. Eltern, das ist für euch. Mitmenschen, Volk, Welt, bitteschön. Jetzt geht ihr mal in eure Zimmer und denkt nach. Kein Zweifel, dass ihr zurückkommt.

LCD Soundsystem bleibt weiterhin der große Favorit auf die Band der Bands. Freitag Nacht in der alten Feuerwache in Mannheim. Mein österreichischer Kritiker: „Ja, so komma’s mochen.“ Alles bewegt sich. Auch die Seelen der verstorbenen Feuerwehrmänner in diesen vier Wänden. Das muss man erst mal hinkriegen. Kein Problem für Professor Doktor Mopel James Murphy. Das Wörtchen „groove“ wird gerade wiederbelebt. Und ich war dabei!
Bei einem Song geht der Text so:
Yeah – yeah – yeah – yeah yeah- yeah yeah – yeah. Yeah- yeah yeah – yeah yeah – yeah!
Neue Alben: Spoon, Crowded House und für C.: Tied and Tickled Trio & Justice.

Was ich nicht wusste, ein neues Beatie Boys Album mit Instrumentalstücken und Titeln wie „The Gala Event“, „Electric Worm“, „The Cousin of Death“ und “ The Kangaroo Rat“. Hörenswert, wenn auch kein vollwertiges Album.

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