notizbuch öfter nutzen

Notiz für’s Notizbuch: Dingend mehr Notizen machen, sonst geht zu viel Kram verloren.
Freitag verpennt: Thomas Meinecke und Move D. legen auf Naxos auf. Ich mach den Poofinger, lass Peter im Stich.

Sonntag – ich sag’s euch – wollte ich mal so richtig ausgiebig hunderte von Stunden usw. Fahrrad fahren. Aber ich fahre den Feldberg und denke: nanu, ich rase ja nicht gerade hier hoch, aber was soll das? Mir wird erst schlecht und dann gehen die Beine aus. Luft, Atmung war okay, aber kein Saft! So schnell es geht fahre ich zurück, so macht es ja keinen Spaß. Und ich stelle fest, war doch nicht nur Gejammer.
Ein Paar mal kreuze ich die Ironmanstrecke und ich sehe die Athleten auf der Radtour. Am Straßenrand liegen viele tote Tiere. Vögel mit abgerissenen Schnäbeln, aufgedunsene Igel mit platt gefahrenen Schnauzen und ein im Wind flatterndes Büschel Fell, das noch nicht von einem Auto platt gefahren wurde. Und dann hasse ich kurz die vielen Autofahrer, die immer nur mit ein paar Zentimetern Abstand an einem vorbei fahren. Die gar nicht zu wissen scheinen, was es heißt, wenn ein Radfahrer sich erschreckt und kurz ausschert. Anders gesagt: Ihr Wichser!
Für den Rest des Tages beruhigt sich mein Puls nicht mehr so richtig. Aber ich bin doch zuhause. Ich schaue im Netz. Es ist raus wer den Bachmann-Preis gewinnt. C. ist häufig im Bild. Dann warte ich bis sie landet. Solange liege ich auf dem Sofa und schaue Formel 1. Lache über die Kommentatoren. Wieso wird es noch als Sport bezeichnet, wenn alle immer nur von „der Show“ reden? Egal, das ist schön hohl. Genau das Richtige.
Abends noch zwei Lieder mehr.

Dieser Beitrag wurde unter Blog veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.