Monats-Archive: Juni 2007

He, Jan! Keiner glaubt dir wenn du lügst.

Ausgang ja. Aber leider auswegslos.

auswegslos

Nach Ms Besuch: Wow, was das eigene Leben so alles hergibt…
Zwischendrin hätte ich mich in eine Klasse setzten können: 9. Schuljahr, Heddo, Deutsch, Das Erdbeben von Chili – und ich hätte keine Fragen gestellt. Die selbe Person und die selben Aspekte, die einem zusagen. Das spricht auch dafür, dass man selbst näher bei sich geblieben ist, in den letzten dreizehn Jahren. Aber das hätte ich auch an meiner Orthographie sehen können; die Kommas! – Nein, das ist kein Punk, das ist Unvermögen! Was wiederum Punk sein könnte. Hach, ein Henne-Ei-Problem! Oje, kann mir jemand folgen? Ich nicht.

Und Gestern El Professoré Weil im 21. Jahrhundert. Was angenehm war. Zwischendurch dachte ich daran, dass das Thema ihn vielleicht gar nicht mehr interessiert. Gab aber keine Anzeichen von Müdigkeit oder Langeweile. Im Gegenteil. Eine interessante distanzierte Perspektive, die trotzdem auf die gleichen Schlüsse kommt. Im Übrigen findet auch er, dass es reicht. So im Ganzen.

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stubenrein und klein

Alles klein. Kleine Gedanken, kleine Motivation, kleine Stoppel im Gesicht. Fahre gleich mit meinem kleinen Auto und in die kleine Firma, bei der ich beschäftigt bin, und setze mich da in mein kleines Büro. Arbeite an einem kleinen Programm mit einer kleinen Datenbank und grüße meine kleinen Kollegen, wenn sie mir begegnen. Die kleinen Menschen in der Kantine legen mir Mittags ein kleines Hänchenbrustfilet auf einen Teller. Ich bitte um ein kleines bisschen Gemüse. Das einzig große wird das Glas Multivitaminsaft sein, das ich dazu trinke. Nullkommavierliter. Aber das ist relativ. Man trinkt dann noch einen kleinen Espresso, den man sich redlich verdient hat und beendet danach die kleine Pause. Die kleine Uhr unten rechts in der Taskleiste sagt mir irgendwann, dass es genug ist. Dann fahre ich zurück in die kleine Stadt, in meine kleine Wohnung und lasse mir ein paar kleine Gedanken durch den Kopf gehen. Kleinklein, so muss es heute sein.

ati in klein
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aFFMgeil

Sehe ich eben erst: Verkehrsdezernent Sikorski sagt, die Stadt Frankfurt müsse sich für die Zeil zwischen einem “Rummel” und einem “qualitätsvollen Stadtzentrum” entscheiden. Deshalb hat er alle Sondernutzungserlaubnisse für die Zeil zum Ende diesen Jahres gekündigt. Treffen soll das die Stände, die auf der Zeil kampieren, und passieren als Teil der Umgestaltung der Zeil zwischen Frühjahr und Herbst nächsten Jahres. Auch Petra Roth faselt von einer “qualitätvollen Fußgängerzone”. Zucht & Ordnung heißt jetzt Sicherheit & Qualität. Anders gesagt Qualitätskontrolle. Das neue Kaufhaus oder die Galerie oder welcher größenwahnsinnige Rotz auch immer das werden mag wird “Frankfurt hoch vier” heißen.
Was sagen wir da? Na klar: RUMMEL HOCH VIER!

In der Braubachstraße sind die Fugen zwischen den Pflastersteinen so sauber gepustet, dass sie ein bis zwei Zentimeter tief sind. Für Straßenschlachten ganz praktisch, dachte ich, so muss man nicht lange rumeiern, bis man die Steine rauskriegt. Dann stellte ich fest, dass der Kram in den Fugen wahrscheinlich Beton ist. Da wusste ich, das ist eine qualitätvolle Pflasterstein Passage. Und sauber! Aber sauber sagt man heute wahrscheinlich nicht mehr, sondern clean. Ja, clean! Das hört sich wie klinisch, was auch positiv ist. Oder zumindest qualitätvoll.

Im Metropol ist man immer ein bisschen genervt, weil die Bedienungen alle derart verpeilt sind, dass man locker zwei bis drei Stunden dort sitzen könnte, ohne überhaupt wahrgenommen zu werden. Da müsst ihr aber nochmal was machen. Bei dem Kuchen und dem Hinterhof wäre es eine Schande, den Schuppen zu meiden.

Murat will nicht mehr Arslan genannt werden. Was okay ist. Immerhin war Arslan sein richtiger Name. Mich nannten sie immer Schnordel oder Schnori und Christian hieß Ruffi, Puffi oder Robert oder Roberta.

Was ich zu Musik und Typografie sage? Nichts. Aber Goetz schrieb in seinem Roman:
Musik füllt den Raum, SCHRIFT nicht.
Wie sehr mich manche Sätze anmachen. Unfassbar!
Neulich in seinem Blog die Beobachtungen im Bundestag über Machtverhältnisse usw… Da will man nur noch schreien vor Freude oder in Tränen ausbrechen oder so.
Und auch neulich, zeigt mir C auf Youtube die Lesung beim Bachmann-Preis vor vierundzwanzig Jahren. Abartig und verrückt und noch immer frisch und unverbraucht. Wie körperlich das ganze wird. Wie nah an seinen Zuckungen der Text ist. Ich konnte es kaum glauben, dass ich es nicht mal sonderlich aufgesetzt fand. Obwohl natürlich klar ist, dass es inszeniert war. Schräg.

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Pierre, du machst mich verrückt

Sowas. LCD Soundsystem. Erstes Album: LCD Soundsystem. Drittes Lied: “Never as tired as when I’m waking up”. Eine ganz (eigen)sinnige, feine, luftige, leichte, ironische, liebevolle Reminiszenz an “dear prudence”. Harmonien, Basslauf, und die Gitarre am Ende sind sowas von haarscharf an peinlicher Kopie und übertriebener Verfremdung vorbei, dass… ich weiß auch nicht. Lustig einfach.

ein bild von pierre bezier
ein bild von pierre bezier aus bezier kurven

In den sechziger Jahren entwickelte der Renault Mitarbeiter Pierre Bezier eine Funktion, die es erlaubte schöne Kurvenverläufe mit dem Computer generieren zu lassen. Dabei werden unterschiedliche Punkttypen in einem Koordinatensystem platziert, die dann auf eine Kurve Einfluss nehmen. Bei Renault hat man mit Hilfe der Bezierkurven die Formen der Autos gemalt. Heutzutage ist jedes Zeichen in einer Schrift aus vielen verschiedenen Bezierkurven zusammengesetzt, und die quälen mich manchmal.

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Schwarzwaldachingen

Um kurz nach drei auf der Autobahn. Fürchterlicher Regen. Kaum sieht man wo man hin fährt. Kurz vor Offenburg klart es ein wenig auf. Auf der Landstraße:

Nebelschwaden
in den dunklen Wäldern auf
den Hügeln des Schwarwalds.
Wie sich auflösendes
Klopapier
im grünen Salz der
Dardanellen.

dradaderdadur

Keine Sorge, es muss niemandem das Herz bluten, ist nicht wirklich Poesie. Stehe nur unter dem Eindruck des der Hausacher Leselenz’!

Die Leute reden da so komisch. Schwäbisch, Badisch, irgendwas.
Ein sechzehnjähriger Junge an unserem Tisch. “Ich schreibe auch, wollen sie mal lesen?” Drückt uns einen Prospekt in die Hand. “Meine beiden Brüder sind hochbegabt.”, sagt er. Auf seinem T-Shirt steht DRITTE WAHL. – Oh, das tut mir leid.

Kevin Vennemann liest. Besonders. Sein Text hat dadurch eine eigene Färbung. Ganz konzentriert und voll. Vielleicht satt, vielleicht auch nur für mich. Dann liest Alois Hotschnig eine wirklich schöne, unglaublich lustige und wahrscheinlich sogar traurige Geschichte. Und zum Schluss Peter Weber, bevor er die Maultrommel auspackt und… Das ist ja WAHNSINN! Beim Frühstück sagt er über Buckley: “Es brauchte zwei Sekunden, schon war er in die Mitte der Dinge vorgedrungen.” Niemand außer vielleicht Jimi Hendrix habe das so gekonnt. Ja.
Wir spazieren über Hausach her, gehen essen. Kurzer Abschied. Auf nach Stuttgart zu Karo und Alex und Ferdi und Anton. Und die rocken! Da fällt es leicht sich wohl zu fühlen. Als wir nach hause fahren fühlt es sich an, als seien wir drei, vier Tage fort gewesen. Vielbeschäftigt, trotzdem ausgeruht.

Vormittags am Sonntag ist es etwas kühl bei der Abfahrt vom Feldberg. Kontrolliertes fahren mit Pulsmesser – nicht jede Steigung als sei es die Letzte. So geht sogar nochwas, als ich den Feldberg ein zweites mal von der Rückseite hochfahre.
Janis kommt vorbei: “Ich bin heute morgen in Fechenheim Fahrrad gefahren von halb zehn bis halb zwölf.” Wir fahren zu den Alligatoren. Kaufen zwei Kilo Ockstäder Kirschen und essen bestimmt einen davon schon auf der Rückfahrt.

Später spät, liege ich im Bett und das Radio läuft. Beim Einschlafen, vor mich hindösend, höre ich ihn und denke, dass das wohl der beschissenste und einer meistegesungenen Sätze überhaupt ist. Eigentlich ein Garant, wenn nicht sogar das unfehlbare Merkmal schlechter Musik:
“Can’t you see” (Käntschusi)

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über ein jahr komalaufen

Wenn die Jalousien in meinem Büro unten sind, dann ist hier ein schönes Licht. Wenn das Licht hier so schön ist, dann bin ich relativ entspannt. Wenn ich entspannt bin, dann fühl ich mich wohl. Wenn ich mich wohl fühle, mach ich die Jalousien hoch.

Nach Matthis Kommentar: 1000 Mal den Eintrag lesen. Hm. Nicht kapiert und gleichzeitig doch kapiert, dass es ganz gut ist manchmal nicht zu kapieren. Gute Erkenntnis. Ist wie mit den Jalousien, die lässt man manchmal auch besser unten.

Vorgestern beim “Johannes-Paul-Memorial”-Corporate-Chase-Challange-Lauf mitgemacht. Nicht so fit, aber immerhin zwei Minuten besser als letztes Jahr. Kommt allein vom besseren Startplatz weiter vorn, dann läuft man nicht im Zick-Zack durch eine Menge spazierender Corporateros. Brummschädel. Drei Radler. Ich fast schon lallend. Dann schnell duschen bei Micha. Danke. Sachsenhausen Erdapfel. Schöne Kollegenrunde. Lustig, unaufgeregt wie selten. Lotte kommt dazu. Danke. Spät gegessen, spät nachhause. Der Blick von der alten Brücke auf den Main, auf die Stadt ist so schön, dass ich mich verliebe. Doch es ist so wie es frei nach LCD Soundsystem immer ist: Frankfurt ich lieb dich, aber manchmal machst du mich echt fertig.

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Der Konsum des Monsun

Gerade in irgendeinem beknackten Webshop gesehen:
ein Monitor mit Multimediafuß.
Na klar, und jeder weiß was gemeint ist.

Der Brief, handschriftlich. Und dann, als die Antwort per Email kommt. Huaahh! Ein seltsames und irgendwie lässiges Gefühl, wenn man nicht mehr den genauen Wortlaut seiner Nachricht weiß und auch nicht nachschauen kann. Bei einer Email oder auch hier: Was hab ich da geschrieben? Ach das. – Aber ein Brief… tja. Vor zehn Jahren eher normal, heute total fremd. Verbindlicher, irgendwie. Du musst dir schon überlegen was du schreiben willst. Und vor allem musst du den Kram dann auch noch abschicken. Aber man macht es einfach, weil man weiß sonst macht man es eh nicht. (Der Gang zum Briefkasten will ja eingebettet sein in den Tagesablauf.) Aber wie abgefahren das Ganze ist. Ich find’s gut.
Und das Wetter verhöhnt uns. Wen denn sonst!
Frag mich, ob es auch Tiere gibt, die denken: O neee! Kann dat denn nit ma’ aufhöan zu reechnen!? Oder, ob das ein ausschließlich menschlicher Gedanke ist. Bei Tieren denkt man ja sowieso immer die nehmen es wie es kommt. Die würden auch nie sagen: O Mann, bin ich kaputt! Die blöde Antilope war doch ganz schön schnell.
Aber seitdem ich diese Alligatoren gesehen habe, denke ich vor allem, dass Tierdokus nicht das Leben der Tiere dokumentieren, sondern nur die Phasen, in denen die Tiere was machen. Es wär ja auch stinklangweilig Tiere zu zeigen, wie sie sich vier Wochen lang nicht bewegen. Dafür ist das Fernsehen wahrscheinlich einfach das falsche Medium. Stattdessen sieht man eben wie so ein paar Löwenweibchen ein Gnu jagen oder wie ein Elefant einen Baum ausreißt. Was aber in Wirklichkeit wahrscheinlich total selten passiert.
Gibt es denn überhaupt ein Medium, das die Bewegungslosigkeit unterhaltsam transportieren könnte? Höchstens vielleicht, wenn auch die Tiere Multimediafüße hätten.
Neulich im Huthpark. Ich lauf mir die Lunge aus’m Hals. Überall Hunde und ihre Besitzer. Natürlich habe ich eine Riesenangst vor Hunden. Aber die hier, die wollen nur spielen. Sieht man den Besitzern an. Wie sie alle da stehen, die Hände in die Hüften gestemmt. Aus dem Knäuel in der rechten Hand baumelt ein Teil der Leine. Und dann tun die so überlegen, während sich ihre Köter einen Kackplatz suchen. Und dann schauen die einen an, als würden die sich fragen, wie jemand so blöd sein kann fünf runden im Huthpark zu laufen. Besser als sich von den Kackbedürfnissen seines Hundes steuern zu lassen. Aber ich kann sowas natürlich nicht sagen, weil die Tölen das wahrscheinlich riechen mit ihren super Geruchsorganen. Völlig unerklärlich sind mir diese Tiere. Ob die einen anbellen, -knurren, die Zähne fletschen oder nicht, das ist doch totale Willkür. Da lob ich mir doch so ein paar Alligatoren: alles klar, solang du nicht ins Wasser fällst.

Nachtrag: zweieinhalb Tonnen Bisskraft, hat ein ausgewachsenes Krokodil. Das sind zwei Mittelklassewagen, die über einen Fuß fahren.

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warum eigentlich nicht?

Es gibt so Leute, die müssen immer alles vordenken, haben zu allem gleich eine Meinung und glauben vor allem, es gäbe zu allem genau EINE Meinung. Sie sind taub, blind und stumpf, wenn man ihnen mit Unsicherheiten kommt. Diese Leute sind auf eine höchst unangenehme Art penetrant, weil sie ständig die gleiche Entschlossenheit von einem erwarten, die sie von sich selbst verlangen. Und ständig wollen sie was von einem. Brechen Themen an und hören dann weg, wenn andere was dazu sagen.

An den Aufnahmen gearbeitet. Besser. Ich komme dem eigentlichen Sinn der Gerätschaften hier näher, denke ich. Das Ergebnis ist ganz okay. Aber so ganz verstehe ich noch nicht was es auf sich hat mit: +4dBu und -10 dB. Oder so. Studiopegel und Homerecordingpegel… Aha… Aber was ist, wenn ich einfach den Studiopegel verwende? Merken die Geräte das dann, dass sie gar nicht im Studio stehen?

Am Samstag mit dem Fahrrad in Ockstadt. Carsten mit Atkinsdiät: null Kohlenhydrate! Als wir an den Kirschbäumen vorbeifahren, denke ich die ganze Zeit daran anzuhalten und welche zu klauen. Aber da sind überall Leute. Carsten sagt: hier ist die Krokodil-Farm. Krokodil-Farm? Wir fahren hin. Außerhalb des Ortes, mit einem interessanten Zugang, tatsächlich eine Krokodil-Farm. Zehn Euro Eintritt. Na, gerade so. Ganz schön viel dafür, dass man sich ein paar Echsen im Radfahrdress anschaut (nein, nicht die Echsen, wir sind im Radfahrdress). Es gibt eine Führung. Also gut. Ein Typ, vielleicht unser Alter, steht mit Ledermütze da, quatscht. Gut sieht er aus in seinem Dschungel-Look: Crocodile-Dandy. Eine Gruppe von zehn oder fünfzehn Leuten steht um ihn herum. In einem Gehege gibt es einen Pool und drei Alligatoren. Wir wissen zuerst nicht ob es überhaupt echte Tiere sind, die Dinger bewegen sich null. Crocodile-Dandy greift in eine Kiste und holt ein Alligator heraus, vielleicht einen Meter lang. Wir dürfen mal streicheln. Hm, toll. Dann öffnet er die Tür zu einem Gehege. Einen Meter hinter ihm ist ein Alligator. Carsten und ich schauen uns an, wären wir doch weitergefahren. Dann erklärt Crocodile-Dandy was los ist: Alligatoren sind langsamer als echte Krokodile und ihr Instinkt funktioniert anders. Sie treten erst in Aktion, wenn etwas ins Wasser fällt. Krokodile dagegen greifen an, wenn etwas nach Futter aussieht. Wenn man also neben Alligatoren her geht, dann juckt sie das in der Regel nicht. Wir gehen alle in das Gehege. Scheiße, ich in meinen Radschuhen, wenn irgendwas passiert. Aber die Alligatoren interessieren sich nicht. Einer faucht verschwindet dann aber und läuft mit der Schnauze gegen die Wand. Aha, nicht ganz intelligent, denke ich. Was die Tiere nicht unbedingt zutraulicher macht. Dann zeigt uns Crocodile Dandy ein kleine Boa und eine dreieinhalb Meter lange Python. “Wer Reptilien halten will”, sagt er, “muss die Tiere wirklich mögen. Denn vor allem sind sie eins: langweilig! Oft liegen sie Wochen lang in der Ecke ohne sich zu bewegen.” Dann gehen wir in ein anderes Gehege. Der größte Alligator isst zwei Hähnchen pro Woche. Krokodile können bis zu einem Jahr ohne Nahrung bleiben. Dagegen ist die Atkins Diät ein Witz! Hinter einer Glasscheibe ist ein Nilkrokodil, hinter einer anderen ein Cubakrokodil. Die würden uns sofort angreifen und wahrscheinlich töten, sagt CD. Zweieinhalb Tonnen Bisskraft. Ende der Führung. Dann waren da noch Vogelspinnen und Braunbären und dann fing es an zu regnen.

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am ersten januar 2004 meinte ich es nicht gut mit dem leben

Ich schnitt Grimassen!

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mono und stereo

alte

Mit Simon in Bad Homburg. So angenehm, so entspannt, so bereichernd, so viel. Was der kennt, welche ausgeruhte Distanz er sich mit der Zeit aneignet. Wir sehen uns nur ein bis zwei Mal im Jahr. Da fällt das auf. Er werkelt zwischen Elektronik Schnickschnack und Klavierspiel, zwischen Kunst und Mathematik. Findet beides faszinierend. Ist es ja auch. Aber die schnelle Fourier-Transformation kann er mir auch nicht erklären. Zumindest nicht aus dem Stehgreif. Als ich nach dem Treffen davon erzähle, fragt C. nur, ob es etwas gäbe über das wir nicht geredet hätten. Ich glaub’ nich’…
Doch, über Heiligendamm haben wir nicht geredet. C. hat mir eine Email einer Schulfreunding (sic!) zugeschickt, die in Rostock wohnt und an den Demos teilgenommen hat. Steht im Widerspruch zu allen Berichten. Ähnlich zu diesem Artikel auf Telepolis. Naja, so geht das eben weiter und weiter und weiter…

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