Monats-Archive: April 2007

nichts sagend

Als Mitarbeiter eines öffentlichen Unternehmens, das an der Börse ist, darf man nichts mehr sagen, was dem Wert des Unternehmen auf dem Parkett in einer positiven oder negativen Art und Weise beeinflussen könnte. Warum ist es dann ein öffentliches Unternehmen? Und ist eine Information über die Maulsperre innerhalb des Unternehmens eine Information, die das Unternehmen verlassen darf oder gilt das schon als Verrat?

Sadi kommt voran. Weiter so.
Mama wurde operiert. Hört sich schlimmer an als es ist.
Vater hat einen neuen Job. Nicht schlecht, mit sechszig.
Suni geht es besser. Auch das ist gut.

cake – comfort eagle
We are building a religion
We are making a brand
We’re the only ones to turn to
When your castles turn to sand

Some people drink pepsi
Some people drink coke
The wacky morning dj
Says democracy’s a joke

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im (l/n)ebe(n/l) kramen

Wenn einen eine Werbung anspricht, dann heißt das doch eigentlich: Wir wissen wo du bist!
So lange man selber danach sucht, ist man für jeden Hinweis dankbar. Ist einem erstmal klar, dass das so wichtig auch nun wieder nicht ist, ist einem die Kack-Werbung auch kackegal.

Für die Konferenz in der Gutenbergschule:
Python. FontFabrication. RoboFab. Superpolator. Akzentkombination für Kaptiälchen und für eine Schriftfamilie. Composites. FontIO. Akira. Hemd. Krawatte. Dave. Präsentation. Beamer. Laptop/Notebook. Und eine Prise Wahnsinn…

Auf der Paaaady beim Zoo:
Von den Tieren hörten wir nichts außer ein lautes Knallen, als die Urang-Utans ausbrachen, um sich leise aus dem Staub zu machen. Die haben wohl Lottebroms Einladung nicht bekommen. So wie Suni, doch die war krank. Christoph, ein oberbayrisch-österreichischer Frrrrangge. Heinrich ist Karsten und ich bin A. Lindenberg, komme aber nicht aus Dillenburg, wo Thomas zur selben Schule wie ich gegangen wäre, wäre ich dort zur Schule gegangen. Und da Nina-nie dort gelandet wäre, auch wenn sie ein paar Pfunde mehr auf die Waage gebracht hätte, muss sie wohl woanders gelandet sein, z. B. irgendwo zwischen den achtzehn Übergewichtigen die sie aufzuwiegen im Stande ist. Spät erst kam Kathrin und regte die Debatte um Kevins Kamener Kreuz an – oder sind wir da vorher schon vorbeigefahren? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß das Julia lange Zeit die Couch zu zweidritteln besetzt hielt und sich sonst kaum blicken ließ, dass es warm war, man draußen auf einem der vier Balkone, die nur zwei sind, erst stand dann saß und es trotzdem nicht wirklich kalt wurde. Was war los, mit dem Thermometer?

Du hast es nicht gemerkt, aber als ich mich umdrehte, schlug ich dir mit meinem Unterarm auf die Nase.

zoologisch-revoltierender Text:
There is unrest in the forrest
there is trouble with the trees
for the maples want more sunlight
but the oaks ignore their please

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casi, ati, stadti

3 Stunden Stadt (Zeil und alles) am Samstag Nachmittag. Stehen, gehen, gucken, quatschen. Laberrhabarber. Was ist mit dem? Was ist mit der? Wo geht’n die hin? Geh ma’ hinterher. Hierher!
Im Café, eine hübsche, junge Frau: Sieht nicht aus als wär’ sie anstrengend. Das täuscht, mein Lieber.
In einem französischen Laberrhabarberfilm:
Mann No. 1: “Wir würden Sie gerne heiraten.”
Mann No. 2: “Nein, da muss ich widersprechen. Ich bin sehr glücklich, bin also nicht dabei.”
Frau: “Oh!”
Mann No. 2: “Was ist? Ist das schlimm?”
Frau: “Nein, es ist nur… Ich dachte Sie beide könnten mich vielleicht heiraten.”
Mann No. 2: “Es tut mir leid.”
Pause
Mann No. 2: “Aber mein Freund hier, ich bin sicher, er würde sie auch allein heiraten!”
Mann No. 1: “Doch doch! Aber ja. Ich werde sie auf Händen tragen, seien sie unbesorgt.”
Mann No. 2: “Voila! Sehen sie da hätten wir eine Lösung. Was denken sie?”
Frau: “Also gut, meine Herren, ich bin einverstanden.”

Am Ende. Zwei Salate, ein Omlette, zwei Apfelschorlen, zwei Kaffees und fünf Zigaretten später bleiben Entspannung und ein paar Fragen mehr.

ey der bork und ich wir sind so!

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A Prairie Home Companion

Treffen sich ein nackter Mann und ein Elefant. Sagt der Elefant: “Der ist ja niedlich. Aber kannst du damit auch atmen?”

Zwei Freunde unterhalten sich. Sagt der eine: “Du ich glaube meine Frau ist gestorben.” Darauf der andere: “Was heißt hier, du glaubst?”
“Der Sex ist wie immer, aber in der Küche stapelt sich das Geschirr!”

 

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distelfeld

knetfeld

Keine Ahnung. Heiß. Paranoid. Schweiß, Hände, geschwollen. Menge, Masse, Erwartungen. Letzte Tour. Das Blumfeld ist ein Distelmeyer. Hemd, Hemdsärmlig. Erst dunkelgrau, dann weiß. Rocken solls. Loslassen. Die Akkustische? Die Telecaster? Die rote, semiakustische Gibson? Bassistenpose? Solala! Einer vor mir stinkt. Er stinkt nach Käse. Volvic trinken. Als wäre es Wein. Volvic saufen. Als wäre es Wasser. Ja, loslassen.
Dann. Zwischen zwei Liedern. Der schönste Moment. Gitarre stimmen. Alles wird ruhig. So dass man den unverstärkten Klang der Gitarrensaiten hört. Stille. Eine Frage im Saal: Was machen wir hier eigentlich? Schulterzucken. Weiterrocken natürlich! Verstärkt. Ich geh nach hinten. Weg vom Käsemann. Hin zum Bier. Eins, zwei. Schwindel. Christoph. Das erste Gespräch. DAS ERSTE GESPRÄCH! Zugaben. Dreingaben. Abschied. Wohlwollend. Zufrieden. Glück? Seid ihr Glücklich, ihr auf dem Blumfeld? Nee, ihr müsst jetzt mal raus hier, sagt der Aufpasser, der aufpasst. Sonst passt der bei der Eintracht auf, sagt Anja. Mir gehen. Ein Bier noch. Noch ein Bier. Hitzekram. Es ist April. Eieiei. Und sogar Ostern überlebt. So ist das, wenn die Ostereier im Blumfeld versteckt sind, wo nur Disteln blühen. Was soll’n das?

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querfeldein

Sechs Uhr. Draußen vöglen die Vögel. Ziemlich laut. Schnell balzen, man weiß ja nicht welche Jahreszeit morgen anbricht.

Mit Carsten über das Depot nach Wehrheim, über die Saalburg wieder nach Bad Homburg. Komische dreißig Grad und die Bäume größtenteils noch kahl. Matthi sagt, ein drittel sind kaputt.

Simons neue Seite. Der Forscher. Immer dran an den neusten Ideen, Gedanken: auf zur Technowelt! Wenn alle von 2.0 reden, dann ist Simon schon bei 3.0 zuhause. Was ist das jetzt wieder? Die Komponenten der Webseite lassen sich hin und her schieben. Modularität ist sowieso sein Lieblingswort. Modularität und… Heiliger! Was ist das? Ein Reactable!
Na klar, was denn sonst!

In der Zeit dieses Interview mit Bono. Imponierend, wie klar der sich im Blick behält, bei allem was er tut.

  • Sunagibt mir drei Bände der kommentierten (roten) Studienausgabe von Sigis Werk.
  • In Amerika ein Bestseller: Morddeutung – Ein Psychoanalyse-Krimi von Jed Rubenfeld.

Matthi sagt, Rolling Stones = Faltenrock!

Demo: hm… weiß nicht so recht.

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Auch das noch

Mein Rechner hat auch gesponnen, in letzter Zeit.
Hab erst am Hauptspeicher rumgerätselt und so weiter, bis mir schließlich auffiel – na was wohl? – die Batterie auf der Hauptplatine hatte keinen Saft mehr.
An meinem Tacho musste auch die Batterie ausgewechselt werden.
Außerdem in meinem Auto. Also gut, die Energieversorgung sollte jetzt wieder gewährleistet sein, dann kann man sich jetzt mal wieder auf die Dinge konzentrieren die wichtig sind.

1. Songs
2. Fahrrad
3. Vorträge für die Typo Konferenz vorbereiten

Ach, Konfekt wurde mal wieder bei “Der Ball ist rund” gespielt. Hier ist, wie zum Beweis, die Playlist. (Zwischen 0:00 Uhr und 1:00 Uhr schauen). Außerdem war Lotte ân diesem Abend zu Gast bei Klaus Walter und hat ihre Lieblings-Cover-Versionen vorgestellt (als Coverversionsexpertin sozusagen).

Das Wetter wird auch nicht schlechter.

Neue Regeln für Schnick Schnack Schnuck:

schnick schnack schnuck
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wenn ich das mal richtig gesehen habe

Frankfurt, Stresemannallee.
An einem Zaun, der mehrere Gärten umschließt sind mehrere rote Quadrate mit weißer Schrift angebracht, die einen Satz bilden:
“SPIELPLATZ STATT STREBERGARTEN”

Find ich gut.

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Onkel Basso

der onkel von basso

Vor drei Tagen
Fahrrad gesattelt. Feldberg. Alles gut, alles rund. Auf dem Rückweg, zwischen Bergen und Seckbach and der T-Kreuzung Wilhelmshöher/Vilbeler Landstraße liege ich zu schräg in der Kurve. Meine Pedale macht CHRRRRRTT. Ich fange mich aber rechtzeitig, stürze nicht. Stattdessen knalle ich einem Auto, das auf der anderen Straßenseite am Stopschild in der Schlange steht mit dem Lenker gegen das Rücklicht. Ich bin unverletzt. Das Rad ist in Ordnung. Das Rücklicht hat einen Kratzer. Okay zahle ich. Mist! Adressentausch. Ich seh noch wie eine Frau auf dem Autohalter zukommt und ihm konspirativ eine Visitenkarte gibt. Weiter. Zweihundert Meter später fällt meine Scheiß-Rudy-Project-Brille auf den Boden und ich fahre drüber. Rudy, Projekt abgeschlossen. Als ich zuhause ankomme, die Nachricht, dass die DNS Probe des bei der Operacion Puerto gefundenen Blutes mit der Jan Ullrichs übereinstimmt.

Gestern
Couchpotatoe Lottes Couch wurde von einem Restaurant restauriert.
El Popo, das blaue Auto, das ich mein eigen nenne wurde von einer Waschanlage auf der Hanauer gewaschen. Als ich auf dem Parkplatz ausstieg, konnte ich es zuerst nicht finden. Dann, mit Mühe, doch. Die Freude war zwar groß, weil ich das Auto so nicht kenne, wich aber einem kleinen Adrenalinschub, als ich sah, dass die Waschanlage eins der Nummernschilder bei sich behalten hatte. Ich weiß schon, warum ich die Möhre jahrzehntelang nicht wasche…

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War doch klar

Klarlack war der Clou. Man sieht die Ausbesserungen an Bassos Lack kaum noch. Das Zusammenbauen dauerte neun Stunden. Neue Pedale, neue Reifen, neues Lenkerband.
Ja, die Lenkerband rockt so richtig los…

Neulich dachte ich an Martin H., den einzigen erwähnenswerten Deutschlehrer den ich hatte. Martin H. kam einmal zu mir und sah auf mein Deutschheft. Darauf hatte ich lauter Bandlogos und Musikernamen gekritzelt. Das muss in der Neunten gewesen sein. Dann fragte er mich was das sei. Ich sagte, Bands. Er fragte, was machst du eigentlich noch hier? Das verstand ich nicht. Was ich hier mache, wiederholte er, ich solle lieber heimgehen und Gitarre üben. Das verstand ich auch nicht, also kam ich am nächsten Tag und in der nächsten Woche. Ich kam im nächsten Monat und im nächsten Jahr bis man mich mit dem Abi in der Tasche entließ. Gott, war ich froh!
An diesen Gedanke knüpfte sich ein weiterer. Dass ich nämlich tief beeindruckt war von den theoretischen Texten Martin Walsers, die uns Martin H. immer wieder vorlegte. “Was ist ein Gedicht?”, “Formen”, was weiß ich nicht was. Und dann fiel mir ein, dass Martin B. in der fünften und sechsten Klasse mein Freund war. Und Martin B. wusste schon immer was er werden wollte. Ich habe aber vergessen was. Es war auf jeden Fall etwas mit Pfleger oder Feuerwehrmann. Witzig nur, dass er genau das geworden ist, Pfleger oder Feuerwehrmann. Was, das weiß ich nicht so genau. Doch dazu kommt, dass Christian ja auch Martin mit Zweitnamen heißt. Mit dem bin ich ja auch befreundet. Ich muss nicht erwähnen, dass er auch bei Martin H. Deutschunterricht hatte und früher Martin Walser las, was man heute vielleicht nicht mehr tut.

Und am 14. April geht es um 15 Uhr an den Bahnhof, liebe Freunde. Da wird nämlich gegen die Vorratsdatenspeicherung (allein schon das Wort!) demonstriert. Man kann nicht so einfach nichts tun! Mehr Infos gibt es in der Linkliste an oberster Stelle.

Feststellung: Das Leben könnte immer so sein und es würde doch langweilig werden.

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