Nichts stinkt mehr!

Mein Traum vom Samstag aus dem ich lachend aufgewacht bin, weil ich eine beknackte Programmieraufgabe nicht lösen konnte und mich vor einer Horde Mädchen im Alter zwischen vierzehn und sechszehn und Susanna blamiert habe, fing damit an, dass Carsten & ich nach Biedenkopf fuhren…

hendrixo

Wir stehen dort auf dem Marktplatz. Aber da wo die Häuser waren, sind Wiesen und die vielen Menschen erzeugen eine Atmosphäre wie vor einer Radtouristikfahrt. Da ist auch Christian. Er winkt mich zu sich und steigt unter einem Weidezaun durch, kommt mir entgegen. Ich grüße. Dann nimmt er meine Hand und zieht mich, einem Feldweg folgend, weg vom Makrt-/Feldplatz. „Was willst du?“, frage ich. Er sagt:“Wir müssen was erledigen.“ Ich ahne schon was es ist und folge ihm. Dann buddeln wir mitten auf der Wiese ein Loch und stoßen auf einen Sarg. Den machen wir auf. Darin befindet sich ein Schlafsack. Wir wissen was in dem Schlafsack ist, weil wir ihn vor Jahren da rein getan haben, es ist Jimi Hendrix‘ Leichnam. „Das geht in die Hose!“, sage ich. „Abwarten.“, sagt Christian. Ich bin überrascht, dass Hendrix nicht stinkt. Wir schleppen ihn im Schalfsack in ein unterirdisches Höhlensystem. Irgendwo in dem System ist ein Raum. In dem Raum steht ein Schrank. Wir nehmen Jimi aus dem Schlafsack und schmeißen den Schlafsack in den Schrank. Christian ist auf dem Schrank und ich reiche ihm Jimi. Er hält ihn und ich rieche nochmal an dem Schlafsack, unfassbar, dass der nicht stinkt. Christian hält Jimi die ganze Zeit fest, ich schau ihn an und sage:“Das haut nie hin!“ Aber er antwortet nicht. Ich will ihn auch noch fragen was er überhaupt vor hat, aber da kommen drei Geschäftsmänner in den Raum und ich bin sehr verwirrt und versuche sie dazu zu bringen, nicht hoch zu schauen, wo die weißen Socken von Jimi leuchtend über den Rand ragen. Ich zeigen denen den Schlafsack und sie stellen sehr unangenehme Fragen. Als ich wieder auf den Schrank schaue ist er eine Glasvitrine und ich deute auf die Armbanduhren, die dort ausgestellt, aber total langweilig sind. Dann setzten sich die Männer an einen von zwei Tischen, die auch in dem Raum stehen und ich komme überhaupt nicht mehr dazu Christian zu fragen was eigentlich sein Plan war. Jetzt kommt auch noch mein Chef und setzt sich zu den Geschäftsmännern. Währenddessen füllt sich der andere Tisch mit lauter netten Leuten und mein Chef wechselt die Seiten und setzt sich an den anderen Tisch. vor der Tür in einem Höhlengang versammeln sich plötzlich lauter junge Mädchen und mitten unter ihnen ist Susanna. Wir freuen uns, dass wir uns treffen und unterhalten uns. Sie sagt, sie betreut die Mädchen. Die Mädchen währenddessen versuchen eine Programmieraufgabe an der Tafel zu lösen. Sie wollen das Ergebnis für 4xu+1+2+3+4 und versuchen das mit u = u+u+u+u zu lösen. „Wisst ihr was da rauskommt?“, rufe ich und versuche ihnen ihren Fehler zu zeigen. Das haut aber überhaupt nicht hin und Susanna kommt dazu und versucht die Aufgabe zu erklären und obwohl uns beiden klar ist wie es geht, geht es nicht und das ist der Moment in dem ich lachen muss und aufwache. Ein Kinderspiel für Sigmund Freud.

grabstein hendrix

Endlich da sind das LCD-Soundsystem-Album „Sound of Silver“, das !!!-Album „Myth Takes“ und Matthi. Und villeicht auch endlich dieses Blumenfeld-Paket, das fünf Alben enthält – eine Sonnenblume, eine Butterblume, eine Osterglocke, eine Tulpe und eine ziemlich pathetische Rose. Außerdem waren Kante aktiv und stellten „Rythmus Berlin“ vor.

Die ersten ernstgemeinten Ausfahrten dieses Jahr verliefen erfreulich. Erst die Heimstrecke, die ich in einer guten Zeit hingekriegt habe und dann noch auf den Feldberg. Auch da war die Zeit in Ordnung. Basso ist nackt. Hab alles abgebaut und warte auf den Lackstift. So lange fahre ich mit dem Kinesis, bei dem das größte Ritzel fünfundzwanzig Zähne hat, was ich an mancher Rampe schon als recht anstrengend empfand.

Frei nach LCD Soundsystem: Frankfurt I love you, but you’re bringing me down
Frei nach einigen Mitmenschen denen ich fast täglich ausgenommen am Wochenende begegne: Ich weiß nicht was ich sage, aber ich sage es laut!

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