ein besuch, ein getürkter mond – alles in allem viel zu tun

Hier gibt es die möglicherweise beschissensten Gitarren. Oder wie sagt man da?

Am Freitag steht C. am Nordausgang des Bahnhofs. „Ach so, ich hatte noch dein rotes Auto vor Augen.“ Dabei habe ich den Popo schon seit über einem Jahr.
In der Freitagsküche teilen ein paar Semmelknödel das Essen nach Listen aus. Wir rauschen im Rausch durch die Nacht und kommen übermüdet in Seckbach an. Suna ist-anbul. Wir quatschen, trinken noch ein Bier, zwei. Ach, wir sind alt geworden. Dann doch lieber ins Bett.

Nächster Tag. Eigentlich sagt der Plan, Rocky Balboa um elf Uhr Morgens. Aber kein Kino in Ffm will den für uns abspielen. Also, Maisbrötchen von Snack & Back. Die junge Frau, die uns das Gebäck in die Papiertüte drückt hat ein Shirt der Universität von Izmir an. Izmir ist nur vierzig Kilometer von Manisa erntfernt. Hör euch schon: „Was isn MANISA?“ Da wurde ich geboren.
Nach ewigem Frühstück, tasten wir uns langsam an die Klampfen ran. Spielen sogar ein paar alte Songs in neuer Stimmung. Wollt ihr mal hören? Hier:

Abends im Lokal „Mirador“, wo Geddy Lee uns bedient und das Essen gut schmeckt. Später im Maingold, wo Michael gelangweilt vor mir sitzt und mich fragt was jetzt geht. Ich reib mir die Augen. Dann: Bei Anruf Mondfinsternis! Wir gehen abwechselnd raus und schauen ihn an, den Mond, der jetzt fast nicht mehr zu sehen ist. Wacher macht der uns nicht. Nur mein kleiner Forscherdrang kommt zum Vorschein, so dass ich, als der Mond wieder zu Vorschein kommt ein paar Bilder davon mache. Seht selbst.

Die Mondfinsternis erschüttert die Bahn. An ein scharfes Bild ist nicht zu denken.

die mondfinsternis erschüttert die bahn

Die Mondfinsternis aus den Augen eines Wissenschaftlers.

mondfinsternis aus den augen eines Wissenschaftlers

Der letzte tag von Cs Besuch bringt noch mehr Gequatsche und nochmehr Musik. Hört selbst.

Die C. meint ja, dass ich eine Quasselstrippe bin. Aber das finde ich immer noch besser als das hier:

muli

Auflösung dieses Rätsels: Oder Karo?

Dieser Beitrag wurde unter Blog veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Kommentare zu ein besuch, ein getürkter mond – alles in allem viel zu tun

  1. Simi sagt:

    Ich weiß was Manisa ist. Und der Gedanke an C. naja, das weißt Du.

  2. Karo sagt:

    Ha, jetzt bin ich zufrieden, unbekannter Attila. Und andererseits ist es textlich und visuell noch kryptisch genug. Ich geh mal noch ’ne Runde um den Blog.

  3. alex sagt:

    Bringt mir der Teehase die DVD vorbei ? Ist ja bald schon Ostern …

  4. ati sagt:

    Ach so, gut, na ja, ich dachte eher an ein Muli… Aber ein Teehase ist natürlich viel charmanter. Oder vielleicht ein Lama?

  5. alex sagt:

    Ein Teehase, ganz bestimmt ein Teehase !