Monats-Archive: März 2007

die basso viper fashion show

Immer noch im Hinterkopf behalten:

  • scott matthews
  • panda bear
  • animal collective
  • of montreal

Bin noch nicht dazu gekommen sie mir anzuhören. Aber Modest Mouse, Bright Eyes und Low haben schon wieder neue Alben veröffentlicht. Sind die erst mal wichtiger? Lieber noch ein bisschen warten, bis man gar nicht mehr hinterher kommst.

Rattenscharfe Reifen von Schwalbe gesehen. Ultremo. Und Keo Pedale? Wär das was für Basso?
Am Wochenende habe ich Bassos Lackfehler ausgebessert. Die Stellen sind jetzt zwar farblich okay aber matt. Was mach man da? Polieren? Anrauen und Klarlack drüber? Fahrradfreunde helft mir! Der Type im Baumarkt sagte: Da kammer nix machen!
Frühjahrsputz habe ich hinter mir und wie es aussieht, ist auch das Frühjahr da.

Jemand war zum Abendbrot da. Aufgeregt erzählt sie von ihrem zukünftigen Job. Eine Sicherheitsfirma. Streng geheim, ich darf nicht darüber schreiben. Weil sie unsere Schwester ist, darf sie uns nicht kontrollieren, falls wir mal durch eine Kontrolle kommen in der sie steht. Oh Mist, Scheiße!!!

Was ist denn jetzt mit Basso und dem Lack? Alex?

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“missing your kissing” is beschissing

Wie weit kommt man heute noch mit “I miss your kisses”?
The Sunshine Underground, The Husseys -> vor allem laut und das ist das letzte mal charmant gewesen, als Franz Ferdinand sich auf die Bühne trauten. Und wo sind die?

Merke wie ich ausgehöhlt werde. Soll mich beteiligen an den ewigen Schwanzvergleichen und mich dabei auch noch gewitzt oder charmant fühlen. Aber ein Schwanzvergleich bleibt ein Schwanzvergleich, und ist immer gleich Pubertär. Mir fällt nichts ein, was man dem entgegenen könnte außer es zu ignorieren.

Gestern dem Schwachsinn zu seinem Recht verholfen: drei Stunden Computerspiele. Weil nichts mehr reingeht in die Rübe, kein Gepräch, nicht mal Smalltalk.

Einen hab ich noch. Ein Verkaufsgespräch zwischen einem Automechaniker und dem dümmsten Menschen auf der Welt…
Als mein Wagen anfange der Woche den Geist aufgab, rief ich die vom Automobilclub ACDC. Die wollten Bon Scott schicken, aber der ist ja tot und hat vermutlich selbst in diesem Zustand noch zuviel Restalkohol im Blut. Also kam Abends um halb zehn ein anderer. Der ACDC-Mann war so nett mir mein Auto anzumachen und zwar mit einer Batterie.
“Die Badderie is alle! Was heißt des für sie?”
“Ich fahr noch ‘ne Runde, damit sie sich wieder auflädt!”
“Wenn die kaputt is, dann hielft ihne des wenisch!”
“Na, dann parke ich mal besser am Hang!”
“Und was mache se wenn se eingeparkt werde oder des Morsche früh nedd klappt? Dann stehen se midde uff de Gass!”
“Ja, ist vielleicht nich’ so gut.”
“Sie redde drumrum. Also: Sie stelle den Waache heute Nacht vor de Werkstatt ab und lasse es stehen, damit nix passierd! Morje baue die ihne dann gleisch e neue Badderie ein und gud is.”
“Aha.”
“Oder isch bau ihne gleisch ne Neue ein, dann hawwe se Ruhe!”
“Super machen sie das!”
So kam ich zu einer hundert Euro teuren Batterie und zum Titel Volltrottel der Woche.

Lieblingsplatte: High Voltage – AC/DC

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der gute ratschlag eines erfahrenen jägers

Schräg vor mir an der Ampel steht ein Opel Omega. Ein großer Hut in den italienischen Landesfarben mit einem “Italia” Schriftzug liegt hinten drin. Und auf der Heckscheibe, steht: “Jage nicht, was du nicht töten kannst!”

Kennt jemand Jakob Grunert? Ein Geräuschetüftler aus Köln, glaube ich.
Wo geht es eigentlich hin, dieses Jahr? Musikalisch, meine ich. Den gröbsten Quatsch haben wir vielleicht schon hinter uns.

Schon lange nichts mehr von den Standpunkten zur deutsch-türkischen Diaspora Gesellschaft gehört. Hat scheinbar keinen interessiert. Naja… Gibt es eigentlich schon einen Termin für die Revolution?

LCD Soundsystem:
for those of you who still think we’re from england
we’re not. no.

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es ist das Tempo

AC sagt:
Äußere Ordnung ist oft nur der verzweifelte Versuch, mit einer großen inneren Unordnung fertig zu werden.
…und der Mond ist metrisch.

Bei der neuen Scheibe von LCD Soundsystem sollte man darauf hinweisen, dass die Musik an den Discosound aus den späten Siebzigern erinnert. Soweit ist sich die Kritik einig. Der Herr Murphy (LCD Soundsystem) hat allerdings im Vergleich das Tempo ein bisschen erhöht. Das halte ich für das wesentliche und moderne auf “Sound of Silver”. Hört man nämlich die alten Funk-Disco-Songs von Stevie Wonder oder die P-Funk-Sachen von Clintons Funkadalic und Parliament, dann fällt das behäbige Tempo auf. Und das würde heute überhaupt nicht mehr funktionieren. Erhöht man aber das Tempo dieser Stücke um fünf bis zehn Schläge pro Minute, dann kommt man bei LCD Soundsystem heraus. Ein anderes gutes Beispiel sind die Red Hot Chili Peppers. Die haben sich Ende der achtziger Jahre mit “Mothers Milk” vor allem durch ein rotzigeres, rockigeres, punkigeres Tempo von ihren Funk-Wurzeln gelöst. “Blood Sugar Sex Magic” war dann die ausgefeilte Variante.
Zurück zu LCD Soundsystem: In diesem FR-Artikel wird behauptet, dass der Herr Murphy zurückgeht zum diesem behäbigen Tempo und das ist ein grandioser Irrtum. Er nimmt sich nur die Klänge, der Instrumente und leiht sich die Harmonien, bleibt aber mit einem Fuß im Heute.
Aber ja, das kann man nicht so verallgemeinern. Es gibt ja noch genug Klangelemente, die an Kraftwerk oder ähnliche in der Elektronik beheimatete Gruppen erinnern. Trotzdem bleibt bestehen, dass er auch hier das Tempo leicht erhöht.

Übrigens, ist das nebenbei gesagt, einfach ein sehr hörenswertes Album… das neue von LCD Soundsystem meine ich…

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Mööööööööp!

tragisch
Doch, na klar! Das bin ich.
Aber zum geschäftlichen…
Letztens als ich behauptete Hugh Grant und Liz Hurley seien verheiratet gewesen, da lag ich also falsch. Da hat die Anja (die aus Hattersheim) natürlich all das viel besser gewusst und mich berechtigterweise berichtigt. Dabei habe ich natürlich auf meiner Meinung beharrt. Doch letztlich hat die Online Recherche ergeben sie hat Recht.
Das öffentlich zuzugeben, ist mein Wetteinsatz.
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öffentliche KmK

Gestern. RTF Niederdorfeldwiesenundwälder. Viele Genossen der ehrwürdigen Lokomotive Rotes Ritzel. Kleine Runde, großer Regen. Wenn man in der Nähe des Kontrollpunks pisst, gibt es No Future! Danach bei minus zwölf Grad die Hohe Straße hochgekrochen. Gegen Akupunkturregen, gegen den Schweinehund. Heute Morgen. Aufwachen. Augen verklebt. Kotze mit Kacke.

nicht den punk bepissen

8: Anlasser kaputt. KmK
8.1: U-Bahn
8.21: Hauptwache
8.31: U2 Niedereschbach (bedeutet: fährt nicht nach Obereschbach, wo ich hin muss)
8.4: U2 Gonzenheim (der fährt nach Obereschbach, wo ich hin muss) – noch zehn Minuten – KmK
8.43: U2 Gonzenheim (das ist die, die nach Obereschbach fährt) – noch drei Minuten
8.43: Infoscreen wiederholt sich – Die Schleife ist auf zehn Minuten eingestellt, weil keiner je länger als zehn Minuten warten muss. Es sei denn man will nach Obereschbach, dann kann es schon mal den ganzen Vormittag dauern.
8.irgendwas: Da isse, die KmK!
9.22: Büro…

So, jetzt auch mal eine schöne Sache. Auf der Eschersheimer gibt es die Jugendbegegnungsstätte Anne Frank. Wie das? Ah, ich wusste nicht, dass Anne Frank in Frankfurt geboren wurde und ihre Familie neunzehnhundertdreiunddreisig nach Amsterdam auswanderte.

Immer an der Haltestselle Hügelstraße überkommt mich ein seltsames Gefühl, dass ich gleich Christoph und Thomas sehe. Und das ist auch ein stiller Wunsch. Miteinander reden wäre ja auch ein bisschen zu viel verlangt.

Was sagen Spoon dazu?
My mathematical mind can see the breaks
So I’m gonna stop riding the brakes
Instead I’m gonna see mistakes
I’m gonna eat a steak

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The Spam Allstars

Hi ich bin’s!
der spam man

Der Spamfilter auf diesem Blog heißt Akismet. Dieser Spamfilter hat bisher 1199 (jetzt 1203) Spams aus der Monstermenge an Kommentaren blockiert. Ich habe mir mal angeschaut was der da eigentlich rausfischt?

  1. Vicodin - ein Opiat. gemischt mit Paracetamol. bei Schmerzen und Husten.
  2. Diazepam - ist der Wirkstoff von Valium. Gegen Anstzustände. epileptische Anfälle. als Schlafmittel.
  3. Viagra - ist Sildenafil. bei Erektionsstörungen. bei Gefäßwiderstand.
  4. Protonix - gegen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.
  5. Valium - siehe Diazepam.
  6. Tramadol - ein Opiat. bei Prostataentzündung.
  7. Wellbutrin - ist Bupropion. ein Antidepressivum.
  8. Levitra - ist Verdenafil. bei Errektionsstörungen.
  9. Propecia - ist Finasterid. gegen Haarausfall.
  10. Xenical - ist Orlistat. zur Übergewichtstherapie.
  11. Soma - ist Carisoprodol. als Muskelrelaxans.
  12. Alprazolam - gegen Angst- und Panikzustände.
  13. Carisoprodol - siehe Soma.
  14. Fioricet - ist Paracetamol mit Butalbital und Koffein. bei Migräne. gegen Nacken- und Rückenschmerzen.
  15. Ultram - siehe Tramadol.
  16. Phentermine - ein Amphetamin-Derivat. als Psychostimulans. als Appetithemmer.
  17. Adipex - siehe Phentermine
  1. gegen spam

Mir fällt nichts witziges dazu ein. Propecia könnte man ja schon Mal probieren, oder wachsen einem dann Brüste? Und mit dem anderen Kram kommt man hoffentlich nie in Berührung. Verstehe wirklich nicht was daran so toll sein soll, diese Nachrichten jedem Menschen auf der Welt ungewollt zu schicken. Vor allem reicht es doch, wenn man das ein Mal macht. Ironie des Schicksals oder gleicher Verpackungsdesigner? Die Verpackung einer Anti-Spam-Software sieht aus wie die eines Medikaments.

Was ist eigentlich mit dem Wetter? Zum aus der Haut fahren! Vielleicht morgen, vielleicht ins Grüne, vielleicht ins Gelbe.

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jede Nacht die Fressen vom Tag

Diese Träumerei wird mir langssam unheimlich. All die bösen Geister von früher tauchen wieder auf und die Leute von der Arbeit. Alle! Doppelt und dreifach.

Da gibt es Fallschirme, ICEs, München, Würzburg, ich will nach Frankfurt. Und es gibt eine Frau die Feuerwerk verkauft, mit slawischem Akzent. Dann ist da diese Halle mit den fürchterlich hohen Balken von denen man sich runterstürzt, zu hunderten. Manche mit Seilen, andere mit Fallschirmen, die nicht aufgehen, über die man lacht. Und ich will nicht springen, weil mir die Knie wehtun. Und ich laufe hinter Zügen her, aber plötzlich kreuzen sich mehrere Schienen vor einem Tunnel und von überall tauchen Züge auf und die sehen doch alle gleich aus. Ich brauche dringend Erholung von den Scheiß Träumen.

David Shrigley hat es erkannt. Viel lieber würde ich beim Schlafen so aussehen. (beim Klick auf das Bild seht ihr ein abgefahrenes Blur Video von David Shrigley. Und hier ist die Homepage des Künstlers.)

Shrigleys Balloon
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Nichts stinkt mehr!

Mein Traum vom Samstag aus dem ich lachend aufgewacht bin, weil ich eine beknackte Programmieraufgabe nicht lösen konnte und mich vor einer Horde Mädchen im Alter zwischen vierzehn und sechszehn und Susanna blamiert habe, fing damit an, dass Carsten & ich nach Biedenkopf fuhren…

hendrixo

Wir stehen dort auf dem Marktplatz. Aber da wo die Häuser waren, sind Wiesen und die vielen Menschen erzeugen eine Atmosphäre wie vor einer Radtouristikfahrt. Da ist auch Christian. Er winkt mich zu sich und steigt unter einem Weidezaun durch, kommt mir entgegen. Ich grüße. Dann nimmt er meine Hand und zieht mich, einem Feldweg folgend, weg vom Makrt-/Feldplatz. “Was willst du?”, frage ich. Er sagt:”Wir müssen was erledigen.” Ich ahne schon was es ist und folge ihm. Dann buddeln wir mitten auf der Wiese ein Loch und stoßen auf einen Sarg. Den machen wir auf. Darin befindet sich ein Schlafsack. Wir wissen was in dem Schlafsack ist, weil wir ihn vor Jahren da rein getan haben, es ist Jimi Hendrix’ Leichnam. “Das geht in die Hose!”, sage ich. “Abwarten.”, sagt Christian. Ich bin überrascht, dass Hendrix nicht stinkt. Wir schleppen ihn im Schalfsack in ein unterirdisches Höhlensystem. Irgendwo in dem System ist ein Raum. In dem Raum steht ein Schrank. Wir nehmen Jimi aus dem Schlafsack und schmeißen den Schlafsack in den Schrank. Christian ist auf dem Schrank und ich reiche ihm Jimi. Er hält ihn und ich rieche nochmal an dem Schlafsack, unfassbar, dass der nicht stinkt. Christian hält Jimi die ganze Zeit fest, ich schau ihn an und sage:”Das haut nie hin!” Aber er antwortet nicht. Ich will ihn auch noch fragen was er überhaupt vor hat, aber da kommen drei Geschäftsmänner in den Raum und ich bin sehr verwirrt und versuche sie dazu zu bringen, nicht hoch zu schauen, wo die weißen Socken von Jimi leuchtend über den Rand ragen. Ich zeigen denen den Schlafsack und sie stellen sehr unangenehme Fragen. Als ich wieder auf den Schrank schaue ist er eine Glasvitrine und ich deute auf die Armbanduhren, die dort ausgestellt, aber total langweilig sind. Dann setzten sich die Männer an einen von zwei Tischen, die auch in dem Raum stehen und ich komme überhaupt nicht mehr dazu Christian zu fragen was eigentlich sein Plan war. Jetzt kommt auch noch mein Chef und setzt sich zu den Geschäftsmännern. Währenddessen füllt sich der andere Tisch mit lauter netten Leuten und mein Chef wechselt die Seiten und setzt sich an den anderen Tisch. vor der Tür in einem Höhlengang versammeln sich plötzlich lauter junge Mädchen und mitten unter ihnen ist Susanna. Wir freuen uns, dass wir uns treffen und unterhalten uns. Sie sagt, sie betreut die Mädchen. Die Mädchen währenddessen versuchen eine Programmieraufgabe an der Tafel zu lösen. Sie wollen das Ergebnis für 4xu+1+2+3+4 und versuchen das mit u = u+u+u+u zu lösen. “Wisst ihr was da rauskommt?”, rufe ich und versuche ihnen ihren Fehler zu zeigen. Das haut aber überhaupt nicht hin und Susanna kommt dazu und versucht die Aufgabe zu erklären und obwohl uns beiden klar ist wie es geht, geht es nicht und das ist der Moment in dem ich lachen muss und aufwache. Ein Kinderspiel für Sigmund Freud.

grabstein hendrix

Endlich da sind das LCD-Soundsystem-Album “Sound of Silver”, das !!!-Album “Myth Takes” und Matthi. Und villeicht auch endlich dieses Blumenfeld-Paket, das fünf Alben enthält – eine Sonnenblume, eine Butterblume, eine Osterglocke, eine Tulpe und eine ziemlich pathetische Rose. Außerdem waren Kante aktiv und stellten “Rythmus Berlin” vor.

Die ersten ernstgemeinten Ausfahrten dieses Jahr verliefen erfreulich. Erst die Heimstrecke, die ich in einer guten Zeit hingekriegt habe und dann noch auf den Feldberg. Auch da war die Zeit in Ordnung. Basso ist nackt. Hab alles abgebaut und warte auf den Lackstift. So lange fahre ich mit dem Kinesis, bei dem das größte Ritzel fünfundzwanzig Zähne hat, was ich an mancher Rampe schon als recht anstrengend empfand.

Frei nach LCD Soundsystem: Frankfurt I love you, but you’re bringing me down
Frei nach einigen Mitmenschen denen ich fast täglich ausgenommen am Wochenende begegne: Ich weiß nicht was ich sage, aber ich sage es laut!

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Wo ist #41? tipptipptipp…

dave matthews sauerAls Suna und ich im Capitol ankommen ist die Halle bereits voll und Dave Matthews und Tim Reynolds spielen fröhlich vor sich hin. Ich glaube es ist acht Jahre her, dass Dave Matthews zuletzt in Deutschland gespielt hat. Die aktuelle Tour war deshalb in kürzester Zeit ausverkauft. Gestern spielten sie ein Akkustik Set. Zwei Gitarren, Gesang.
Da wo wir stehen kann man kaum etwas sehen. Um uns herum quatschten sich die Leute die Seele aus dem Leib. Nervig. Zwischen den Stücken gibt es ständig Zwischenrufe, Namen von Liedern. Erst reagiert Dave Matthews gar nicht, dann ruft er irgendwann “shut the fuck up”, aber es hilft nichts. Wir stellten fest, das wir mit unseren Karten auf den Balkon dürfen und versuchen da unser Glück. Doch da wo wir stehen sehen wir noch immer nichts von der Bühne. Wenigstens reden die Leute nicht unentwegt…
Dave Matthews und Tim Reynolds dagegen, spielen ein sehr schönes Konzert. Spielfreudig, dynamisch, virtuos. Von den tollen Songs werden nur “Two Step”, “Typical Situation” und “#41″ nicht gespielt. Ansonsten alles da: Crash into me, Crush, Don’t drink the water, Gravedigger, Some Devil, Helloween, blablabla…uzi & ari
Im Nachhinein ist es erstaunlich, dass ich einen so positiven Eindruck von der Musik habe, ich fand die Athmosphäre im Zuschauerraum schon sehr widerlich. Welches Fazit kann man daraus ziehen?
Naja, dass wenn Bands zu groß werden, man die Intimität der kleinen Clubs verliert und damit den Draht zum Künstler. Natürlich ist die musikalische Vituosität von Leuten wie Dave Matthews bewundernswert, aber die Unsicherheit und die Unmittelbarkeit von z. B. Uzi & Ari vor 100 bis 150 Leuten ist bei weitem sympathischer und ansprechender. Zumindest verbringt man seine Zeit dort Lieber als in einer Masse von 1000 bis 1500 Menschen eingekeilt zu sein.

Wenn man jemanden für sein Geschick und seine Klugheit loben will, sagt man in der Türkei (oder aber in Mazedonien, das weiß ich nicht so genau):
“Zwei Beine sind zu wenig, du solltest eigentlich vier Beine haben, so klug wie du bist!”

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