Monats-Archive: Dezember 2006
sollte man mal nicht vergessen
2006
Internationales Jahr der Wüsten und Wüstenbildung – UN
Jahr der Informatik – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Jahr der kirchlichen Berufungen – römisch-katholischen Kirche (Schweiz)
Eislaufhalle Bad Reichenhall:Dach Boden
Afrika:sechs Meter näher an Europa
23ster Januar:-34° Celsius
Fisch:Koppe
Benedict:Gott ist Liebe
China:2006 ist 4703 und des Hundes
Wildtier:Seehund (ernannt von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild!?)
Freud:150
Dänemark:Karikaturen
Welt:6,5 Mrd. Menschen
Vogel:Kleiber
Jeff Buckley:40
Orhan Pamuk:Nobel
Spinne:Veränderliche Krabbenspinne
Frankreich:Studenten
Berlusconi:Ciao
Rembrandt:400
Berlin:überbewertet
Pluto:Planet der Herzen
Heine:150
Insekt:Siebenpunkt-Marienkäfer
Strom:Ausfall
Tesla:150
Herbst:wärmer als früher
Türken & Russen:totale Sonnenfinsternis
Brecht:50
Sport:Olympia und Wetten in Turin, WM in Frankfurt, Urinproben in Frankreich
Tot: Syd Barret, James Brown, Stanislaw Lem, György Ligeti
Mozart:250
Tipp für 2007:mit Oktober anfangen
nur weiter so
Diese Webseite hatte im Dezember 14884 Hits und 2543 Besucher!
6000 habe ich selber erzeugt, aber die restliche 8800 kommen von außerhalb.
Siehstema jetzt muss ich sogar uffpasse, was isch sach! Weißtewasischmein?
Um das mal in Relation zu den bisherigen Werten zu stellen: zwischen Januar und Oktober waren es im Schnitt ca. 20 Besucher am Tag. Im November 50 und im Dezember 85. Nehmen wir mal an, dass die Suchmaschinen ihre Agenten täglich hier rüber jagen und 15 Besuche erzeugen, dann bleiben immer noch 70 Besucher täglich. Wahnsinn!
Sie dürfen gern mit beiden Händen Applaudieren!
Aber vielleicht habe ich auch einfach nur die Statistik falsch interpretiert. Hits, Visits, Sites und der ganze Kram, wer kann das mal erklären?
Fazit: Warum eigentlich nicht?
Einkaufen
Vorgestern: Genelec 8020, 275,- €
Verkäufer: “pro Stück!”
Ati: “Pffffrrrrr!”
Gestern: Stylophone 27,50 €
Ati: “Voll billo!”
Gekauft: Stylophone

Weihnachts(t)räumerei
Tag 1 – 23.12.2006
Eigentlich sollen TWW oder ML anrufen, tun sie aber nicht.
Ich stehe vor meinem Regal. Da ruft was, nein schreit: beweg dich! Hab das Gefühl seit Jahren nicht aufgeräumt zu haben. Ist ja auch so. Zettel, Belege, Rechnungen, Unterlagen, wieso nervt mich das jetzt?
Ich schau mich um. Die Möbel sind eine einzige Katastrophe – zumindest in den Augen eines Möbeldesigners. Zum Beispiel die Couch, die hält ja nur, weil sich keiner draufsetzt. Hm. Mach was! Ja, was? Umräumen? Verschiebt doch nur das was ohnehin schon da ist. Ist aber alles was man hat. Stimmt. Dann vielleicht das Regal in den anderen Raum? Aja, mach!
Ausräumen: So viel Mist! Was will ich eigentlich mit dem ganzen Kram?
Umbauen: Kaka! Viiiiel zu eng das alles!
Suna guck mal! Aaahh, ich muss weg, ich muss weg! Du sollst ja nur mal gucken. Ich muss weg, ich muss weg! Ist ja gut.
Sie schaut. Sägs ab und schieb’s unter die Schräge.
Na bitte geht doch, aber immer erstmal rummotzen und bloß nix abgeben von deinem blöden universellen Wissen.
Also Sägen. Gut. Aber Morgen, denn um zwölf Uhr wird nicht mehr gesägt und auch nicht überlegt, um zwölf wird geschlafen.
Weihnachtbaummotto: Größer ist besser!

Tag 2 – 24.12.2006
Bin ich hier gerade eingezogen, oder was? Allesalles liegt auf dem Boden, meine ganze papierene Existenz. Nie im Leben passt das alles ins Regal. Egal. Müll heißt das Zauberwort. Man muss sich auch mal von beknackten, sechs Jahre alten Computerzeitschriften trennen können, oder von der API-Dokumentation zu MacOS 8.5. Das interessiert doch niemanden mehr. Die Zeiten der Technokratie sind sowieso erstmal vorbei.
Oh, der Tisch. Der ist echt groß. Aber gut, erstmal wird das Regal an die Schräge angepasst und dann… Genau! Dann wird der Tisch an die Größe angepasst. Ich will sägen!
“Suni, ich säg’ auch ganz leise.”
“Du weckst mich um mir das zu sagen?”
“Jetzt bist du ja wach, dann kann ich doch schon mal anfangen!”
“Heute ist ein Feiertag!”
“Heute ist Heilig Abend, nix da Feiertag. Wenn schon, dann Feierabend.”
“Aber es ist auch Sonntag!”
“Ja, aber es ist doch nur ganz leise, das hört doch niemand!”
“Warum weckst du mich dann?”
Schnell raus, jede Diskussion vermeiden. Bewährte Sunataktik!
Die Arbeit ist erledigt, keiner hat was gehört, nicht mal Suna. Fühl mich schon fast wohl. Einräumen, aussortieren, einräumen. Fertig. Naja, nicht ganz, aber fast.
Reinald Goetz ist aber ganz schön wirr. Das hier auch, oder was?
Müll: 2 Kubikmeter/50000 Seiten Papier
Weihnachtsbaum: Aufblasbar!

3. Tag – 25.12.2006
Der 6-Uhr-Wecker klingelt um acht. Um 11:30 Uhr verfrachte ich die Liebe zum Flughafen & schick sie nach Mexiko. Mann, hab LeBourgh schon lange nicht mehr so neben sich erlebt. Unkompliziert, unverkrampft ist es, sagt er, und das macht ihn ganz wirr. Hat ja auch lange genug alles andere erlebt. Das ist schön. Grüß’ mal, komm gut an.
Zuhause überfällt mich dieser Mittagsschlaf, den es eigentlich gar nicht gibt in meinem Leben. Hm. Ich liege auf der Seite, dann auf dem Bauch, dann wieder auf der Seite, dann ist die Stunde vorbei.
Suna fährt, Sadika kommt. Anprobe. Da ein bisschen mehr, da wieder weniger, aber sonst, ideal Sadi.
Film…
Film…
Okay, ich leg mich dann mal schlafen.
Weihnachtsbaum: Gekritzel.

4. Tag – 26.12.2006
Die Migräne kommt, lauert, brummt schon ihren eintönigen Schmerz. Dumme Nuss!
Abwehr: 400 mg Ibuprofen.
Sadi: ich bleib bis Morgen! Okay
Angriff: 400 mg Ibuprofen.
Ich fahr dann mal Fahrrad. Okay.
Erst kalt, dann cool. Radfahren ist ein Segen.
Hab ich ein bisschen überrissen?
Die M kommt zurück. Schmerz und Übelkeit. Oh oooohh!
Die Ibus sind alle. Novalgin? Nö, keine Lust auf Minuspuls.
Friedensangebot: 500 mg Paracetamol
M willigt ein, leichte Schmerzen aber wird nicht schlimmer.
Die Kopftuchrate ist im Vergleich zu den siebzigern gestiegen, sagt Sadi.
Töbe töbe, Yarapim!
Weihnachtsbaum: Mechanisch – Metal kennt keinen Schmerz, so ähnlich wie Indianer. Deshalb zwei.

bisschen links, bisschen rechts – gaffen
Television
FROM THE BASEMENT TV ist der neue Internetknaller, auf den alle gewartet haben. Für 2,49 € darf man ausgesuchten Musikern im Proberaum zuschauen, wie sie ihre Stücke proben. Die Macher werben damit, dass keine Fragen gestellt werden, es also keine Moderatoren gibt. Ob 2,49 € für ein Musikvideo gerechtfertigt sind, das auf Intimität schwört? Weiß nicht. Kann die Intimität nicht sehen. Oder sehe ich falsch?
http://www.fromthebasement.co.uk
Gegenvorschlag: “FROM THE BASEMENT ON THE HILL” von Elliott Smith – ist auch intim.
Explosion
“Explosions in the Sky” soll laut Spiegel-online eine Band der cooleren Art sein, kann man sich ja bei Spiegel-online durchlesen, falls es interessiert. Auf ihrer Webseite haben “Explosions in the Sky” einige Lieder und sogar ein ganzes Album als mp3 Dateien zum Download im Angebot. Es handelt sich meist um Instrumentalstücke, wenn ich richtig hingehört habe.
http://www.explosionsinthesky.com/albums.html
Gegenvorschlag: Nichts. Einfach anhören. Gitarrensounds und Melodien klingen zum Teil nach Jeff Buckley. Schön ist auch das Glockenspiel. (weiterlesen …)
the cantinas
Es ist Samstag, bald schon Mittag. Wir müssen ein Geschenk für Stefan besorgen. Morgen ist sein Geburtstag und heute Abend wird rein gefeiert und zwar in der Cantina. Da legt er heute auch auf. (Tja… wenn der uns mal die Möglichkeit zur Übergabe gegeben hätte, dann könnte ich jetzt verraten was es ist.) “Wann sollen wir denn kommen, Stefan?” “So gegen elf.” Heiliger! Wie lange soll denn das dann gehen?
Ich überlege selbst (weiterlesen …)
die fetten pommes von frankfurt
Mit so einem Clubgen lässt sich’s gut in Clubs gehen. Vor allem lange…
Freitag. Es ist acht als ich bei Matthi eintreffe. Stefan ist zurück aus Hannover. Wie schön, denn später wollen wir gemeinsam in die Freitagsküche. Ich esse was und bin eigentlich zu aufgedreht, nicht wirklich entspannt. Andererseits fühle ich mich sehr wohl in Matthis Geburtstagsgesellschaft, alles Freunde. Quatsche durcheinander. Stefan hadert schon, dass (weiterlesen …)
Eine Stunde Mono am Mittwoch
Am Mittwoch verweist die Machtdose auf den 2. Tag des monophonen Geräuschs im Tanzhaus West. Ich komme rein, zwei gehen raus, wir sind zu siebt. An einem Ende der Theke sitzen zwei Bier trinkende junge Frauen und reden oder auch nicht. Am anderen Ende sitzen zwei Typen. der eine anfang zwanzig, der andere Ende vierzig – der sieht aus, als wäre er der Bassist von Uria Heap. Hinter der Theke (weiterlesen …)
A day in the life
1:35 Uhr: Schock! Email von Ch, der Contest wurde beendet. Der sollte eigentlich am 31.12. enden.
4:53 Uhr: O Nein! Was ist denn jetzt los? Der Wecker vetut sich und jappst laut nach meinem Schlaf. Arsch!
4:53 Uhr: Wecker aus! Hinlegen. Da ist ja noch mein Telefon, das klingelt erst in sieben Minuten.
5:00 Uhr: Toll!
5:01 Uhr: Den Dallmayrrest (weiterlesen …)
wenn es dunkel ist und warm
Drei Uhr Nachts und überall kleine Grüppchen die durch die Straßen geistern. Fast so viele Fußgänger wie am Tag, nur weniger Autos. Was ist los? Zu warm? Zu dunkel? Irgendeine Unruhe, irgendeine Unrast. Es ist fast Weihnachten, doch es fühlt sich an wie ein dunkel geratener März. Mal sehen ob außer Weihnachten noch was passiert.Alle Pläne überworfen, muss arbeiten, Dokumentationen fertigstellen. Kein Wiesbaden, kein Sport. Bin ich dicker geworden? Oder ist das die Frisur. Es gibt eine bestimmte Bartlänge, die mich dicker aussehen lässt. Ich tue meiner Eitelkeit einen Gefallen und renne heute Abend wenn es dunkel ist eine Stunde in der Gegend rum.
Nina Simones Version von “House of the Rising Sun” ist ein echter “House”/”Club”-Kracher. Überhaupt ist Nina Simone ein echter Kracher gewesen. Verneigung vor der am 21. April 2003 in Carry-le-Rouet, Frankreich verstorbenen Sängerin. Den englischsprachigen Wikipediaeintrag kann ich zur Lektüre empfehlen, ist interessant. Einfach aufs Bild klicken.
Friday night in San Francisco ist auch Wahnsinn (weiterlesen …)





