Ruhe

Dienstag. Wir sehen Lena Adia und bringen ihr was zu lesen. Die Eltern sind stolz und freuen sich über die Neugeborene. Danach planen fahren wir nach Bad Homburg um eine Skifreizeit im Januar zu planen. Wir sitzen zu fünft im Luisenkeller und essen und sprechen über Hänge, Skier und Adrenalin. Die Atmosphäre ist angenehm entspannt und wir stellen am Ende fest, dass wir nicht über die Arbeit geredet haben. Gut.

Mittwoch. Schönes Abendessen bei Matthias, ein leckerer Wein und alle schön entspannt. Jürgen und ich gehen allein ins Burga, Matthias kommt nicht mit. Stefan und ich beschließen, wir treffen uns Samstag zur Probe. Gegen Ende des Abends fange ich an Schwachsinn zu reden. Wir gehen heim.

Donnerstag. Kleine Runde im Schöneberger. TWW kommt nicht. Er ist fertig, weil er erst um acht von der Arbeitnach hause kommt. Arme Socke, hoffentlich ist es bald rum. Am meinem Auto ist der hintere Scheibenwischer abgebrochen, der auf der Fahrerseite verbogen und der Außenspiegel abgeklappt worden. Bei den anderen Autos rundum ist alles in Ordnung. Es regnet. Ich hasse euch! Den vorderen Scheibenwischer biege ich gerade so gut es geht, doch die erste Tanke hat garkeine Scheibenwischer und die zweite nicht die richtigen. Der Typ an der Kasse ist so nett, dass er versucht meinen existierenden wieder hinzukriegen. Dann sagt er, dass vielleicht andere Modelle auch passen. Wir versuchen es und es geht. Ich könnte ihn knutschen. Danke. Die neuen Scheibenwischer sind viel besser als die alten.

Freitag. Geburtstag bei Susi – ist nicht meine Erfindung. ML und ich schenken was und noch im Moment unserer Übergabe denke ich, dass das nix war. Zu spät. Die Gäste sind Juristen? Wahrscheinlich. Alle sehr nett, stellen sich mit Namen vor. Atilla, sag ich und werde den ganzen Abend angerufen und man prostet mir zu. Betti ist da. Wir unterhalten uns und beschließen, danach geht es in die Freitagsküche. ML kommt nicht mit, hat ein Seminar am nächsten Tag. Irgendwas passiert mit mir. Ich quatsche nur noch. Betrunken und müde wie ich bin stellt Betti fest, dass ich auch nur ein Idiot bin. Das fühlt sich ganz gut an. Idiot. Dann schauen wir ihr Atelier an und das grelle Licht macht einen fast nüchtern, aber nicht wach. Ich stelle mir vor wie N sich hier fotografieren ließ und denk mir meinen Teil. Kann ihn garnicht nicht sagen. Alles strömt ungefiltert aus mir raus. Höre nicht auf zu quatschen und ich geh mir schon selber auf den Nerv – leider hinterher vielmehr als währenddessen. Ich glaube Betti will nur noch heim. Am Bahnhof fahren bereits die ersten Bahnen, die scheinbar auf uns gewartet haben. Auf dem Heimweg rede ich mit der Bahn.

Samstag. Den ganzen Tag aufräumen, ein bisschen putzen und sich für Freitag schämen. Suna muss zum Einkauf überredet werden. Ich bin froh, dass sie mitkommt. Um kurz nach sechs kommen Stefan und Charlotte. Am Anfang etwas unbeholfen stürzen wir uns in die Arbeit. Als wir einen Modus finden, wird es immer angehnehmer. O ja, das macht Spaß. Ich bin ein bisschen von dem Ideenreichtum und den genauen Vorstellungen der beiden überwältigt. Das Ergebnis ist lustig und eigentlich ein bisschen wahnsinnig. Schweineorgel mit Fonkgitarre. Es ist nach zwölf als Suna die beiden in die Stadt mitnimmt. Nächste Proben: Mittwoch und Donnerstag. Der Bandname und Bilder fehlen.

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2 Kommentare zu Ruhe

  1. ati sagt:

    Meistens habe ich mich ganz gut im Griff, aber dann gibt’s Momente… Lauf! So schnell du kannst!

  2. rascel sagt:

    Du redest zuviel ? Mit mir nicht …