Frische Milch

Fortwährend sehe Ich diese Frau, eigentlich jeden Tag. Ich weiß nicht wie sie heißt, hab noch nie ein Wort mit ihr gesprochen, aber ich finde sie ganz prima. Viel zu oft schaue ich ihr hinterher, aber bin noch nie von ihr angeschaut worden. Manchmal habe ich das Gefühl, als würde sie mit mir kommunizieren. Sie schaut mich dann so selbstverständlich unnatürlich nicht an, dass ich ihre Blicke förmliche spüren kann. Selbst, wenn ich beschließe sie nicht anzuschauen, merke ich ihre Anwesenheit. Am liebsten würde ich ihr sagen, dass ich sie ja ganz klasse finde aber überhaupt nicht weiß, was das für ein Eindruck ist, der da auf mich wirkt. Andrerseits ist das eine ziemlich blöde Anmache. Ich halte einfach die Klappe.
Die Milch war sauer, deshalb gibt es jetzt Tee, denn der Kaffe war nach dem Mischen auch hin. Schwarzer Kaffe schmeckt mir nur bedingt. Unglaubliche sechs Tüten Milch habe ich gerade in den Ausguß gegossen, obwohl das Haltbarkeitsdatum den 13.11. zeigte. Hätte ich die lieber als Garantiefall einschicken sollen?
Zwei Wochen später: Guten Tag Herr Korap! Hier ihre sechs Milchtüten. Mit freundlichen Grüßen, Molkerei Eisenbein

Le Projekt without se nom, macht Fortschritte. Stefan hat gestern einen Vorschlag gemacht, den ich ziemlich gut finde, „Strawberry Letter“. Außerdem hat Charlotte vorgeschlagen ein Johnny Cash Stück zu covern. Das ist auch prima. Ich habe dann „Rusty Cage“ vorgeschlagen, das hat Cash selbst von Soundgarden gecovert. Funny funny, das macht Spaß. Bald ist die erste Bandprobe am Start!

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